nov/dez 2007?

zuhause, 30. Dezember 2007

Große Runde der 'Viererbande'

Uli Pf., Walter, Stefan und Klaus C. durften sich die letzten Feiertagskalorien von den Rippen schwitzen.

Klaus' Streckenvorschlag wurde einstimmig angenommen. Dann ging's los über das lange Tal Richtung Ungeheuersee. Von dort zur  Lindemannsruh und den Bismarckturm hoch. Umrundung und retour.  Ab Lindemannsruh auf dem blau-weißen Wanderweg zum Ungeheuersee zurück, anschließend durch das Krumbachtal über Bobenheim nach Weisenheim.

Wetter gut, trocken, gelegentlich nieselnd, ca. 5 Grad. Krumbachtal in den Niederungen teilweise vereist. Keine Unfälle. Rudelbildung wie gehabt. Stefan und Klaus in gemäßigtem Trab auf der regulären Strecke (gefühlte 18 km), Uli und Walter mit gelegentlichen Umwegen und Abzweigungen in durchweg flotterem Tempo. Beide kehrten zwischendurch immer wieder um, um Stefan und Klaus abzufangen: Genau wie früher unser Dackel, der dann leider verstarb. Allerdings aus anderen Gründen.

Auf dem Rückweg wurden noch Gabi und Peter im Glacier-Express gesichtet, vermutlich auf dem Weg zu einem Volkslauf der gemütlicheren Art: Marathon oder so...

(Bericht Klaus Clever)

 

Anmerkung der Redaktion: mit uns waren Klaus & Ursel Harnisch im Auto und wir waren eher auf dem Weg zu "oder so", nämlich zum Silvesterlauf in Saarbrücken, der weiter unten bebildert beschrieben ist.

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Saarbrücken, 30. Dezember 2007

Ein Kracher im Saarland

(Vergrößern durch Anklicken)

Und schon wieder zog es uns ins benachbarte Saarland... diesmal war Saarbrücken das Ziel des Laufbegehrens. In der Nähe der Universität des Saarlandes und des Olympiastützpunkts Landessportschule jagten Peter und Klaus H. einige Kenianer über die 10 km-Strecke mit mehr als 100 Höhenmetern. Ich mußte wider andere Planung leid(n)er wg. eines ausgeprägten Nachmarathonrotzes passen. Dafür hatte Klaus aber seine Ursel noch überredet, sich als bekennende Flachläuferin auch mal ein paar Buckel anzutun.

Der Jahresabschluß 2007 war für unsere Jungs ein voller Erfolg. Peter bestätigte seine aufsteigende Kurzstreckenform und auch Klaus schaffte es mit einem Endspurt, die magische Stundengrenze noch zu unterbieten.

1.009 LäuferInnen erreichten das Ziel, Peter wurde 164. und brauchte 43:22 min, um 14. von 104 M50ern. Klaus H. belegte nach 59:37 min Platz 833 gesamt und 18 in der M60, in der er noch 10 Langsamere hinter sich ließ.

(Bericht Gabi Leidner; Fotos Gabi Leidner und Hansmartin Schweitzer)

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Hoppstädten-Weiersbach, 24. Dezember 2007

Schöne Bescherung!

Es gibt einen Ort in Deutschland, an dem kann man sogar an Heiligmorgen noch Marathon laufen. Dieses Jahr zum zweiten Mal. Und der liegt an der rheinland-pfälzischen Grenze zum Saarland, die Veranstalter sind "die Fellers", eine laufenthusiastische Familie nebst angeheiratetem und ebenfalls laufverrücktem Anhang. Im Juli gibt's bei ihnen auch den Bärenfelstrail über 21, 42 oder 63 km und an Heiligabend schon seit Jahren einen 8,5 km-Lauf. Und seit 2006 eben auch Marathon.

Peter war den letztes Jahr schon gelaufen und ich hatte mir diese außergewöhnliche Veranstaltung auf einer außergewöhnlichen Strecke ausgesucht, um endlich mal wieder Marathon zu laufen. Fünf Runden sind zu laufen, insgesamt 930 Höhenmeter zu bewältigen. Kein Pappenstiel.

Kalt war's und der bei uns schon seit Tagen festsitzende Nebel mit reichlich Reif hatte nun auch den Naturpark Saar-Hunsrück erreicht. Was die Landschaft auch noch richtig winterlich erscheinen ließ.

Und was soll ich sagen? Ich habe mir meinen insgesamt 30. Marathon oder mehr zu Weihnachten geschenkt. Seit Ende Oktober 2005 war ich nicht mehr auf den langen Strecken unterwegs, es wurde also definitiv mal wieder Zeit. 5:31:24 h sind zwar keine Superzeit, aber angesichts der Strecke auch nicht wirklich schlecht. Zumindest nicht für mich. Daß das am Ende auch noch den Altersklassensieg bedeutete, ist fast schon peinlich. Aber wer nicht kommt, hat schon verloren. So easy. Und vier Leutchen hinter mir gelassen habe ich wider Erwarten auch noch.

Peter war deutlich schneller unterwegs, er brauchte 3:40:58 h, um als Gesamt-7. und 2. der M50 die Ziellinie aus Sägespänen zu überqueren. Im Ziel angekommen, drehte er sich gerade um, kam mir entgegen und lief die letzten 1,5 Runden noch gemeinsam mit mir. So kam er auf 55 km, 42 davon im Wettkampf.

Als Medaille gab's Lebkuchenherzen und die Siegerehrung, bei der jeder ein liebevoll verpacktes Präsent mit nach Hause nehmen konnte, war im Kino. Ein nettes Ambiente, das uns auch noch dazu verführte, die kinoübliche Tüte Popcorn zu verputzen.

Mehr zum Lauf via www.baerenfelslauf.de

(Bericht Gabi Leidner, Fotos Gabi Leidner und Peter Gründling)

 

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zuhause, 23. Dezember 2007

Wochenend und Sonnenschein

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Wie? Was? Sonnenschein? Hier nebelt es doch schon seit Tagen und das heftig.

Das kann doch die Weisenheimer Läufer nicht erschüttern - sie gehen trotzdem am Sonntagmorgen auf die Lang-Lauf-Piste. Und, man mag's kaum glauben, werden dafür von Petrus belohnt. Mit Sonnenschein. Über den Wolken ist die Freiheit eben grenzenlos. Die Fotos beweisen es!

Wenn das mal kein guter Einstand ins Weihnachtsfest ist! Hoffen wir, daß die Sonne auch am Donnerstag mitspielt, wenn wir um 9.30 h  versuchen, die soeben angevöllten Kilos wieder runter zu laufen!

(Fotos Peter Gründling)

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Rülzheim, 22. Dezember 2007

Tiefkühlcross mit Gutelaunefaktor

auch Jürgen kann man anklicken

Da in der Südpfalz fast jedes Dorf mindestens einen Volkslauf veranstaltet, führt auch der Weisenheimer Weg immer wieder in die Gegend zwischen Neustadt und Karlsruhe. Diesmal war Rülzheim an der Reihe. Die dortige LG lädt jedes Jahr vor Weihnachten zum Crosslauf ein.

Die Strecke führt über das Außengelände des Freizeitbads Moby Dick. Während drinnen die Hallenbadbesucher im warmen Wasser planschen, rennen draußen die Crossies über die Düne und durch die Wiesen. Durch die Inversionswetterlage beherrscht seit Freitag der fleißigste Schriftsteller im Herbst das Wetter: Dichter Nebel. Der Reif hatte nicht nur die Landschaft im Moby Dick in eine weiße Pracht verwandelt.

Jürgen Binder, schnellster Unpaarhufer aus der Herde der LG MuLi, hatte sich nach einem Fehlversuch in St. Martin entschlossen, hier für den LT WaB zu starten. Und er puschte "uns" ganz nach oben in der Ergebnisliste des 5.200 m-Laufs über 4 Runden. Gesamt-Achter und 2. in der M40, das kann sich sehen lassen. Jürgen mußte sich in seiner AK nur Dirk Debertin geschlagen geben - und der gehört zu den ganz Schnellen, vor allem im Berglauf. Tja.. anders als neulich im Odenwald heißt Jürgen bei uns nun "Binderblitz" - die Veranstalter dort hatten aus ihm und seiner Familie blinde Blitze gemacht. Danke für Dein Gastspiel, Jürschen - you're welcome!

Klaus H. hetzte Jürgen über die Kurzstrecke, er gab seinen Einstand im Crossgeschäft. Mit viel Spaß und voller Begeisterung meisterte er die vier Runden, die im großen Bogen um den zugefrorenen Badesee führten.

Peter wollte lieber sieben Runden drehen und meldete sich für die 9.100 m an. Mit seinen schillernden (gelben) Farben fiel er im Teilnehmerfeld richtig auf - neben den Heltersbergern, die massenweise an ihren feuerroten Trikots zu erkennen waren.

5.200 m      
Jürgen Binder 19:16 min 8. gesamt 2. M40
Klaus H. 30:32 min 129. gesamt 8. M60
9.100 m      
Peter 41:17 min 52. gesamt 5. M50

(Bericht Gabi Leidner, unten anzusehende Fotos Gabi Leidner)

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Rheinzabern, 16. Dezember 2007

Zum 10km-trabern nach Rheinzabern

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Nachdem ich mich beim Dienstags-Lauftreff spontan dazu entschlossen hatte, zum ersten Mal an einem Lauf teilzunehmen, stand ich am folgenden Sonntag morgens um 8 Uhr bei Gabi und Peter vor der Haustür. Dann nichts wie ab nach Rheinzabern, um uns dort in der Halle mit Klaus H und Uli P zu treffen.

Erst einmal Startnummern holen, Bekannte treffen, Schuhe kaufen (Peter), warmlaufen, unnötige Sachen ins Auto packen, schon ist Zeit für den Start.

Fast 1300 Menschen warten dichtgedrängt auf den Startschuss. Nicht schlecht, denn in der Mitte wird einem trotz dünner Laufkleidung nicht kalt.

Nach dem Start traben dann alle los, mal mehr, mal weniger schnell. Und auf dem ersten Kilometer wird einem so langsam klar, wo das eigene Lauftempo liegt, denn man überholt kreuz und quer in der Meute.

Das ist jetzt noch einfach, da die Straße noch wunderbar breit ist. Später wird es ausserorts dann schwieriger, da dann nur noch der Radweg die nutzbare Breite vorgibt. Egal, der Rhythmus stimmt, der Puls stimmt, Gabi sagte beim Start noch was von "5:30er Zeit ist gut", stimmt auch, na da geht was.

Der erste Rundkurs ist vorbei, man kommt wieder in den Ort und hört schon den Streckensprecher. Nicht schlecht, denke ich bei mir und überhole fleißig andere Läufer.

Dann merke ich, daß die Strecke am Ziel vorbeiführt und nochmal eine Schleife macht. Alla dann, schau mer moh, ob mer des Tempo halde kenne.

Es kommt eine Wende und dann laufen einem die hintenliegenden Läufer entgegen, inclusive Gabi, die kurz hinter mir liegt. Der Zuruf "Klaus ist vor dir, den kriegste noch!" motivert noch einmal. Also dann, jetzt nicht langsamer sondern noch ein bißchen schneller. Noch einige Läufer überholen und durchs Ziel. Ich habs geschafft. Klaus war nur ein paar Sekunden vor mir.

Zum Abschluss noch Tee von den Rheinzabernern und dann Kaffee und Kuchen in der Halle zum Ausklingen. Und im Hinterkopf der Gedanke, daß man bei den anderen beiden Läufen eigentlich Zeit hätte und da auch starten könnte. Vielleicht kriege ich ja dann den Klaus. Man wird sehen, bis dahin werden noch ein paar Kilometer vergehen, ähh gelaufen.

(Bericht Stefan Neubauer; Fotos Klaus Harnisch, Gabi Leidner, Hans-Jürgen Bentz und Herbert Rollwa)

Und hier noch die Ergebnisse unserer "Helden der Straße" :-)

Peter 42:11 min 326. gesamt (von 1.284) 26. M50 (von 135)
Uli P. 48:50 min 772. 144. M40 (von 177)
Klaus H. 54:04 min 1023. 29. M60 (von 35)
Stefan 54:47 min 1057. 168. M40
Gabi 55:32 min 1080. 37. W45 (von 57)

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Hassloch, 08. Dezember 2007

Pflichtlauf für Klaus & Klaus

Ehrensache für Klaus H. und Klaus C., am 34. Nikolauslauf des LC Haßloch teilzunehmen. Gemeinsam mit Peter traten sie zum Halbmarathon an. Wetter: bedeckt, teilweise sonnig, trocken. Strecke: besser als in den Vorjahren, nur stellenweise schwerer, matschiger Boden. Zu absolvieren waren drei Runden à 7 Kilometer.

Im Vereinshaus des LC die üblichen Verdächtigen, darunter auch Ludwig Mesel, der – natürlich – nach dem Lauf wieder aufs Treppchen durfte.

Über 800 Läufer waren am Start, davon allein 457 beim Halbmarathon und 338 auf der 7-km-Strecke. Den Anfang machten die Bambini, dann startete der Rest des Feldes. Nach dem Startschuss wie immer Gedränge, bis sich die 7-km-Läufer ausgelaufen hatten.

Peter lief als Pace-Maker mit und kontrollierte das Tempo der beiden Oldies. Insofern war es für ihn nur ein Trainingslauf. Außerdem war er für die Fotos zuständig. Taktik war, die ersten Kilometer nicht zu schnell anzugehen, um einigermaßen akzeptable Zeiten zu erreichen. Neu für Klaus C., aber auf Empfehlung von Peter einmal ausprobiert: Warmlaufen vor dem Start. Wie sich zeigen sollte, ein guter Rat...

Die taktischen Vorgaben zahlten sich aus, auch wenn es nicht zu Platzierungen reichte: das Feld der M 60-Läufer ist einfach zu stark. Nach zwei Runden um 5:40 min/km setzte sich Klaus C. ab und zog an. Mit, für seine Verhältnisse, schnellen 1:56:37 lief er ins Ziel. Klaus H. schrammte knapp an der Zweistundenmarke vorbei und erreichte 2:00:30, direkt dahinter Peter, der ihn bis dahin ‚gezogen’ hatte. Die Plätze der Läufer vom Lauftreff WAB: 305 (Klaus C.), 340 und 341 (Klaus H. und Peter). In ihrer Alterklasse wurden die beiden Kläuse 8 und 9ter von 16 Teilnehmern.

Die weiteren Ergebnisse: Schnellster Läufer wurde Jakob Hörner vom TV Maikammer mit 1:16, schnellste Frau Svenja Töbe aus Karlsruhe mit 1:25. Drei Preise räumten übrigens die LäuferInnen der TSG Maxdorf ab, für die Klaus H. heute angetreten war.

(Bericht: Klaus Clever, Fotos Peter Gründling; Satelittenkarten Klaus Harnisch)

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zuhause, 02. Dezember 2007

Auf und nieder immer wieder

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Zu sechst waren wir heute unterwegs, keiner wußte, wie viele Kilometer wir am Ende laufen würden. Die Runde war zwar klar, aber wir hatten uns nicht die Mühe gemacht, die Distanz vorher auf der Karte abzumessen. Von WaB ging's über Leistadt zur Weilach - und dort trennten sich zum ersten Mal unsere Wege. Klaus H. und ich nahmen den direkten Weg hoch zur Straße zw. Höningen und der Lindemannsruh' und weiter zum Heidenfelsen. Peter, Osse, Walter und Uli machten einen kleinen Trailschlenker und stießen am Heidenfelsen wieder zu uns.

Die Wiedervereinigung dauerte nur kurz, denn die vier Jungs machten sich auf Richtung Bismarckturm, während Klaus und ich den direkten Weg zur Lindemannsruh' nahmen - wo uns aufgrund eines winzigen Orientierungsproblems die anderen schon wieder einholten. Nach 500 gemeinsamen Metern bogen die Fixen links ab und drehten eine größere Runde, bis sie am Ungeheuersee landeten und dann nach WaB zurück kamen. Klaus und ich hatten wiederum den direkten Weg gewählt und waren ca. 2 min vor den anderen zurück. Während wir es auf knapp 18 km brachten, absolvierten die anderen einen Trainingshalbmarathon.

Die Wege bei uns im Pfälzerwald laden geradezu dazu ein, daß die Langsameren andere Wege laufen als die Schnelleren und daß dann am Ende trotzdem alle ungefähr um dieselbe Zeit wieder zurückkommen. Umso besser, wenn man sich, wie heute, immer wieder trifft unterwegs. Dann hat jeder zwischendurch sogar noch die Chance, sich umzuentscheiden und mit der jeweils anderen Gruppe weiterzudüsen. Und Walter muß so auch keine Stöckchen holen.

Nächsten Samstag werden einige von uns beim Halbmarathon in Hassloch am Start stehen, der lange Sonntagslauf steht aber trotzdem wieder auf dem Plan.

Nachmittags waren wir übrigens noch mit ein paar Leuten incl. zwei- und vierbeinigen Familienmitgliedern in Bobenheim auf dem Belzenickelmarkt. Aber davon gibt's geflissentlich keine Fotos.

(Bericht Gabi Leidner, Fotos Gabi Leidner & Peter Gründling)

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zuhause, 25. November 2007

Gar nicht nackt im Wind bei "Nackter Hof"

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Im wettkampfarmen Winter stehen bei uns jetzt sonntags längere bis hin zu langen Läufen an. Nachdem wir letzte Woche zu Acht in zwei Gruppen über den Ungeheuersee Richtung Lindemannsruh nach Battenberg und zurück gelaufen sind, stand für heute die Neuleiningenrunde auf dem Plan.

Das Wetter war wenig einladend, deshalb fanden sich mit Klaus, Klaus, Peter, Walter und mir auch nur 5 Hartgesottene an der Regionalschule ein. Mein Einwurf, wir könnten aufgrund des Winds doch besser eine Waldrunde laufen, wurde schneller verworfen als ich ihn aussprechen konnte und so ging's los. Über Bobenheim und Kleinkarlbach liefen wir zum Einstieg in die Runde. Wenigstens regnete es nicht und das ist ja schon mal die halbe Miete.

Draußen im freien Feld parallel zur A6 kam der Wind ziemlich heftig unmittelbar von vorne. Mir fiel dazu spontan der 80er-Jahre-Spendenhit "Nackt im Wind, der brüllt und wütet" ein. Man kann sich richtig vorstellen, warum die Ansiedlung dort oben "Nackter Hof" heißt.

Die Stimmung war durchgängig gut, auch wenn Walter, leicht unterfordert, immer mal hin und zurück lief, wenn's ihm zu langsam wurde. Beim nächsten Mal werfen wir Stöckchen für ihn. Klaus C. wurde hinter Altleiningen ein Opfer eines Springsteins, der es auf vorbeihuschende Läufer abgesehen hat und sie zu Fall bringen will. Den Wettbewerb um die dreckigste Hose gewann er daher konkurrenzlos.

Die langen Sonntagseinheiten machen allen immer viel Spaß, die Grundlagenausdauer dankt es uns zusätzlich! Klaus C. hat sich heute entschieden, daß er beim Weinstraßenmarathon sein Debut auf den 42,195 km, die für viele Läufer die Welt bedeuten, geben wird.

23 km in 2:48 h waren eine schöne Sonntagsvormittagsbeschäftigung, die keinen von uns fertig machte - was ja auch nicht der Sinn der Übung gewesen wäre.

(Bericht Gabi Leidner, Fotos Peter Gründling)

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zwischen Kelkheim und Mainz, 11. November 2007

Bei Wind und Wetter nach Mainz

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Zum 20. Mal fand in diesem Jahr der ARQUE-Lauf statt. Das ist kein Wettkampf sondern ein geführter Gruppenlauf vom hessischen Kelkheim (Main-Taunus-Kreis) in unsere Landeshauptstadt Mainz. 17.248 €m oder 33,73 km sind zu bewältigen. Die schnellste Gruppe läuft 4:30 min/km, die langsamste 6:30 min.

Michael Lederer, ehemaliger deutscher Spitzen-Mittelstreckler (u.a. Olympiaqualifikation 1980 Moskau und bis heute zusammen mit Thomas Wessinghage, Karl Fleschen und Harald Hudak Weltrekordhalter über 4 x 1.500 m) erfand diesen Lauf zugunsten der ARQUE e.V. Der im Rhein-Main-Nahe-Gebiet die Interessen von Menschen mit angeborener Querschnittlähmung und Störung des Gehirnwasserkreislaufes vertritt. Michael wohnt in Kelkheim, sein Sohn Matthias wurde mit Spina bifida geboren und als er zu Trainingszwecken zu Fuß unterwegs war von zuhause in die Uniklinik Mainz, kam ihm die zündende Idee. Der Benefizgedanke des Laufs kommt also nicht aus dem ganzen Charity-Lauf-Hype der letzten 2-3 Jahre sondern hat eine zwanzigjährige Tradition.

Ich unterstütze den Lauf jetzt schon seit 2000, bin seit Jahren teilweise als Pacemaker in Gruppe E (6:30er Schnitt - diesmal wieder gelaufen, aber leider nicht zuende gebracht) und in die Pacemakerorganisation involviert. Kelkheim ist das Trainingsrevier von passtschon98, meinem alten Frankfurter Lauftreff. Und seit ich Peter kenne, mischt der natürlich auch als Hase im grünen Hemd mit, dieses Jahr in Gruppe C (5:30er Schnitt). Klaus Harnisch und Ulrich "Osse" Haußmann hatten sich dieses Jahr dafür entschieden, mit uns zu kommen und diesen schönen Lauf als langes Sonntagsläufchen in ihre Saisonplanung zu integrieren.

Um 5.50 h fuhren wir los, um 7.15 h brachte uns ein Shuttlebus von Mainz nach Kelkheim und um 9 h setzte sich die erste Gruppe in Bewegung. Gegen 15.30 h waren wir dann wohlbehalten wieder in WaB. Selten war das ARQUE-Wetter so schlecht wie in diesem Jahr, aber wenn man in der Gruppe läuft, hat das auch den Vorteil, daß man sich gut im Windschatten aufhalten kann. Osse lief mit Gruppe D (6er Schnitt) locker nach Mainz und Klaus war in Gruppe E ganz zufrieden mit sich und seinem neu erworbenen Camelbak. Für Osse war der "glückliche" Ausgang des Rennens das Signal, daß der Marathon Deutsche Weinstraße ruhig kommen kann - zu dem ist Klaus schon längst angemeldet.

Der Lauf ist eine gute Gelegenheit, sich an längere Strecken ranzuwagen, denn mit jeder Gruppe fährt ein Auto mit, in das man sich, auch nur mal für kurze Zeit, setzen kann, wenn die Lauferei zu schwer wird.

Weitere Infos und bald auch schon die Anmeldemöglichkeit für 2008 findet man unter www.arquelauf.de 

(Bericht Gabi Leidner, Fotos Gabi Leidner, Hans-Jürgen Bentz und Veranstalter/Harald Lipp)



Endstand 50 km-Cup der DUV

Wie seit Jahren gab es auch in 2007 wieder einen 50 km-Cup der Deutschen Ultramarathonvereinigung. 7 Veranstaltungen beteiligten sich an diesem Cup, gewertet wurden pro Läufer die beiden besten Ergebnisse. Oder andersrum: man mußte an mind. 2 dieser Läufe teilnehmen, um in die Wertung zu  kommen.

20 Frau und 76 Männer sind in der Ergebnisliste, unter ihnen finden sich auch zwei LT WaBler:

Peter wurde mit seinen Läufen in Rodgau (Ende Januar) und Bottrop (Anfang November) mit 8:21:56 h 21. Mann. Klaus H. startete ebenfalls in Rodgau und Ende März in Pfungstadt-Eschollbrücken. Mit 11:35:57 h belegt er Platz 75.

Die ganze Statistik findet man hier: http://statistik.d-u-v.org/duvcups.php?dist=50km&year=2007&gender=M



Bottrop, 04. November 2007

No risk, no fun oder: Übermut tut selten gut

An diesem Wochenende fuhren Peter und ich nach Bottrop. Die DUV-Meisterschaften im 50 km-Lauf standen an. Da der DLV keine eigenen Meisterschaften in dieser Disziplin durchführt, hat das seit 1995 die Deutsche Ultramarathonvereinigung übernommen. Angeboten wurde auch ein "Bambinilauf" über 25 km, so daß für uns beide etwas im Programm war.

Mit an Bord unseres Busses waren auch die drei MuLis Anette Binder, Erich Krumbacher und Dagmar Gouthier. Ich nannte das ganze Unternehmen deshalb frecherweise "Viehtransport nach Bottrop".

Nach 3 h waren wir im Ruhrpott angekommen. Und wer der Meinung ist, dort sei alles nur trist und grau, der täuscht sich gewaltig. Nach einer Nacht im Sportlerheim (Männlein und Weiblein streng und strikt und unter Aufsicht getrennt. Albern, wie bei den Teenies) traten wir am Sonntagmorgen an, um bei trübem Novemberwetter aber angenehmen Temperaturen den bunten Bottroper Herbstwald zu erobern. Die Strecke gilt zwar als flach, ist aber alles andere als einfach. Auf teils ausgetretenen Waldwegen geht's dauernd leicht rauf und runter. Wobei weniger die relativ wenigen effektiven Höhenmeter weh tun (nur 50 pro Runde), sondern mehr die Tatsache, daß die Steigungen optisch teilweise nicht vorhanden, in den Beinen allerdings deutlich spürbar sind.

Peter wollte versuchen, seine pers. Bestzeit über 50 km von 4:09 h auf unter 4 h zu drücken - und ging das Rennen entsprechend beherzt an. 1:56:08 h für die ersten 25 km - das konnte eigentlich nicht wirklich gut gehen. Ging's auch nicht. In der zweiten Runde tat er sich wesentlich schwerer, verlor gegenüber der ersten 12:50 min. Mit einer neuen Bestzeit kam er schließlich nach 4:05:07 h als 50. Mann (von 203) und 7. von 38 in der M50 zusammen mit der dritten Frau ins Ziel. Merke: je länger die Strecken werden, desto mehr Frauen hat er vor sich. Was die Theorie erhärtet, daß Frauen ausdauernder sind als Männer.

Zu denen gehöre ich allerdings nicht, die 25 km-Runde war wirklich genug für mich, ich kam zu keinem Zeitpunkt in einen anständigen Rhythmus. 2:44:00 h, Platz 27 (von 32) in der W45, 121. von 134 Frauen und ein dicker Muskelkater waren die Ausbeute.

Anette lief übrigens auch neue pB und damit auf Platz 2 der W35.

Die Seite des Bottroper Veranstalters: www.adler-langlauf.de

(Bericht von Gabi Leidner, Fotos Gabi Leidner, Stefan Hinze und Iris Eschelbach)

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