
laufen, wo andere leute urlaub machen
jul-dez 2011?
Kempten, 31. Dezember 2011
Runde für Runde langsamer
Mit unserem Zweitwohnsitz, unserem Werwolfmobil, machten wir uns wieder mal auf den Weg nach Kempten. Der Silvesterlauf über 10 km oder drei Runden entlang der und über die Iller stand auf dem Programm. Über Nacht hatte es geschneit, aber schon zwei Stunden vorm Start fing die weiße Pracht im einsetzenden Dauerregen an zu schmelzen.
Eigentlich dachte ich, zum Abschluß in der W45 nochmal eine 52er Zeit laufen zu können, aber nach einer Runde war die Luft raus, ich wurde immer langsamer und am Ende standen 54:38 min auf der Uhr, 22 Sekunden muß man abziehen, die ich bis zur Startlinie gebraucht habe, aber die machen den Bock auch nicht mehr fett. Trotzdem war's ein schöner Lauf.
Bericht Gabi, Fotos Peter (beide Gründling)
zuhause, 18. Dezember 2011
alles andere als stillos
Im Rahmen des Projekts "Trainingsstützpunkte für den Marathon Dt. Weinstraße" tourt André kossmann durch die drei Lauftreffs, um Laufstilanalyse und Laufschuhberatung anzubieten. Bei uns passierte das im sprichwörtlich laufenden Betrieb. Mit anderen Worten: André ging mit uns und interessierten Gästen in den Wald, um uns auf die Füsse zu schauen.
Insgesamt 16+1+2 Leute kamen am Sonntag zur Realschule Plus, um mit uns ein Läufchen zu wagen. "+1" war Peter, der aufgrund einer Wadenzerrung mit der Kamera und dem Mountainbike unterwegs war. "+2" steht für Monika Franck und Sven Wenzel von der Rheinpfalz, die uns nur auf die Strecke verabschiedeten. Moni fotografierte uns und Sven Wenzel machte kurz ein Interview und am nächsten Tag stand ein wirklich schöner und großer Artikel im Lokalsport.
Klar, daß wir es nicht schaffen konnten, 16 sehr unterschiedliche Läufer gemeinsam über die Trainingseinheit zu bringen. Bis zum Ungeheuersee und noch knapp eine km darüber hinaus liefen wir zusammen, dann trennten sich die, die länger als ca. 1,5 h laufen wollten von der Gruppe und machten sich auf Richtung Battenberg, später erklommen sie noch den Petersberg und statteten dem Bismarckturm einen Besuch ab. Der Rest lief Richtung Lindemannsruhe und dann über den oberen Weg um den Ungeheuersee zurück nach Weisenheim. Dabei schlugen wir am Ende auch noch zwei verschiedene Routen ein, so daß am Ende Kilometerstände zwischen 12 und 25 km unsere Uhren zierten.
André Kossmann hat ein Laufmodelabel mit Funktionskleidung "made in Germany", die roten Jacken, die wir Kümmerer im Rahmen des Marathonprojekts anhaben sowie eine Wintertight gehören zu unserer Trainingsstützpunktausstattung. André hatte vor 20 Jahren selbst mal ein Laufsportgeschäft und unser Volker W. hat damals sogar bei ihm gejobbt und nach seinen Plänen trainiert. Die beiden haben sich jetzt nach Jahren das erste Mal wieder bei uns im Training getroffen. Die Laufwelt ist, wem erzähle ich das, ein Dorf.
Text Gabi Gründling, Fotos Peter Gründling
Rheinzabern, 11. Dezember 2011
Die AK-Wechsler
Alle Jahre wieder steht die Winterlaufserie in Rheinzabern auf dem Programm vieler LäuferInnen aus der Pfalz und Drumherum. So auch für uns. Im Dezember werden 10 km gelaufen, im Januar 15 und im Februar 20. Für Pfälzer Verhältnisse ist die Strecke sowohl topfeben als auch brettflach und hier werden oft schnelle Zeiten gelaufen.
Da sich die Serie über den Jahreswechsel hinzieht, muß man im Dezember schon in der Altersklasse starten, in der man das kommende Jahr begeht. Volker und ich werden beide im März 50, also................
Volker hatte sich am Freitag auf der Arbeit Wadenprobleme zugezogen, so richtig rund lief es für ihn nicht. Ohne Uhr lief er 48:46 min. Ich stehe mit 53:08 min in der Ergebnisliste. Wir dürften beide netto knapp eine halbe Minute schneller unterwegs gewesen sein, denn bei 1.300 Teilnehmern dauerte es eine Weile, bis man zur Startlinie kam.
Text Gabi Gründling, Fotos Peter Gründling
Kelkheim-Mainz, 13. November 2011
10 kleine Negerlein
... so war es mit uns und dem ARQUE-Lauf dieses Jahr. Wollten wir anfangs mal mit einer größeren Truppe nach Mainz fahren, waren am Ende aus den verschiedensten Gründen nur noch Peter K. und ich übrig. Wobei ich auch nicht laufen konnte, weil Husten und Schnupfen mich fest im Griff hatten. So war ich als rasende Reporterin und "Aufsicht" im Auto hinter Gruppe E unterwegs und Peter lief mit Gruppe F (7er Schnitt). Weiter als 27 km war er bisher noch nie gelaufen. Hier ist sein Bericht zu seinem bisher längsten Laufabenteuer:
Zunächst möchte ich sagen, dass mich diese Veranstaltung in allen Bereichen sehr beeindruckt hat, besonders auch deshalb, weil uns eine Polizeieskorte
die ganze Zeit begleitete und uns den Weg sicherte. Dieses erhabene Gefühl etwas Besonderes zu sein (in Bezug auf die anderen Verkehrsteilnehmer) hat man ja schließlich (ich zumindest) nicht all zu oft.
Für den ein oder anderen vom LT wird dies nichts Besonderes mehr sein. Für mich aber schon, da es ja meine 1. Veranstaltung dieser Art war. Den organisatorischen Ablauf fand ich natürlich auch toll. Es hat ja alles gut geklappt. (Verpflegung/ Pace-Maker ect.)
Das einzige was mir nicht so gut gefiel ist, dass ich um 5 Uhr Sonntagmorgen aufstehen musste.
Was solls, nach dem dann auch noch Uli als einziger Mitstreiter vom LT-WaB wg. einer Erkältung ausfiel, konnte ich ja dann als "letzter Mohikaner" keinen Rückzieher mehr machen.
Entgegen meinen Befürchtungen habe ich die 35 Km (genau lt. Garminuhr 34,92km) körperlich eigentlich sehr gut überstanden. Bis auf ein bisschen zwicken u. ziehen in den Sehnen der Fußgelenke und in den Knien habe ich keinerlei Beschwerden. (Noch nicht einmal Muskelkater, was mich dann doch etwas verwunderte). Ach ja, wie zu erwarten war, habe ich gestern Nacht sehr gut geschlafen.
Es war sicherlich eine gute Entscheidung in der 7-Minuten-Gruppe zu laufen, obwohl wir einen Schnitt von 6,55 Minuten gelaufen sind. Als Gesamtzeit hatte ich 4 Std. und 1 Minute auf der Uhr, was für mich aber nicht wichtig war, sondern dass ich die 35 KM überhaupt geschafft habe, darauf bin ich stolz.
Im Nachhinein möchte ich sogar sagen, dass ich mich nun mit dem Gedanken beschäftige, ob ich es nicht mal mit einem vollen Marathonlauf versuchen sollte. -------------Damit lass ich mir aber noch etwas Zeit.-----------.
Laufticker.de über den 24. ARQUE-Lauf
Fotos Gabi Gründling
zuhause, 06. November 2011
Goldener Herbst
Zu dritt machten wir uns vergangenen Sonntag auf zu einem der bisher schönsten Läufe. Osse, als Insider rund um Leistadt hatte eine wirklich tolle Tour ausgesucht, die zum einem sehr anspruchsvoll war und zum anderen traumhafte Panoramablicke auf die Vorderpfalz zuließ.
Der Start erfolgte wie immer an der Realschule Plus in Weisenheim. Die Tour führte uns durch Weisenheim, den Hardtrand entlang, durch eine Gartenkolonie nach Leistadt. Vorbei an der Rotsteig Siedlung ging es zur Weilach. Am Schützenhaus vorbei, erreichten wir den unteren Teil der Berglaufstrecke. Kurz vor der Berufsbildenden Schule wechselten wird das Terrain und es ging über die sanft geschwungenen Weinbergshügel hinauf zur Michealskapelle und zurück nach Leistadt . Oberhalb des Berntal durchquerten wir Obstwiesen und nahmen anschließend den letzten Anstieg nach Weisenheim. Die Strecke betrugt 18.4 Km und wurde in 2:08 Stunden beschritten. Das Höhenprofil betrug bereinigt immerhin noch 440 Meter. Das Wetter: ein Traum. Das Team: Thomas, Osse und Volker.
Text und Bilder: Volker Jung
zuhause, 25. Oktober 2011
Wilde Laktatparty
Über Winter wollen wir nicht nur sonntags die Grundlagenausdauer bis zum Maximum trainieren, wir haben uns auch überlegt, daß ein bißchen zielgerichtete Tempoarbeit nicht schaden kann. Deshalb steht derzeit jeden zweiten Dienstag Tempotraining auf dem Programm. Am zweiten Dienstag jedes Monats laufen wir relativ gemütlich runter nach Bad Dürkheim zur Berufsbildenden Schule und so schnell wie möglich das Ganze retour. Und zwar jeder so schnell wie möglich, da gibt's keine Freunde und kein Geplauder.
Und jeden vierten Dienstag im Monat ist Stundenpaarlauf angesagt. Gestern haben wir zu Acht (also 4 Paare, die wir zusammengelost haben) auf einer 500 m-Pendelstrecke alles gegeben. Dabei läuft eine Stunde lang von jedem Paar immer nur einer, nach Möglichkeit am Limit und kann dann wieder "runterkommen" während der Partner unterwegs ist. Unsere Laktatwerte und Lungenflügel haben laut HURRA geschrieen. War anfangs noch Gemurre zu hören, hat's am Ende doch wohl jedem Spaß gemacht. Auch wenn's hart war. Aber man weiß ja "Nur die Harten kommen in den Garten".
Damit wir im Frühjahr alle im Garten Eden der persönlichen Bestzeiten landen, ist der nächste Stundenpaarlauftermin der 22. November. Gäste sind natürlich wie immer herzlich willkommen. Am 08.11. geht's übrigens das nächste Mal runter nach DÜW und retour.
Felix/Thomas hatten 31 Runden auf den Lungen, Osse/Frank und Walter/Peter haben jeweils 30 Runden gedreht, Uli/Gabi hatten insgesamt vier weniger unter den Füssen. Felix war der mit Abstand Schnellste von uns.
Text Gabi Gründling
Ludwigshafen, 21. Oktober 2011
Frauenpower am Jägerweiher
Zum alljährlichen Herbstlauf rund um den Jägerweiher im Ludwigshafener Naherholungsgebiet "Maudacher Bruch", der von der Stadtverwaltung veranstaltet wird, fanden sich in diesem Jahr Renate und ich an der Grillhütte ein. Der Lauf ist vollkommen "zurück zu den Wurzeln". Keine Dusche, keine Umkleide, den Tee zapft man selbst. Kaum ist man gelaufen, ist die Veranstaltung auch schon wieder zuende.
Naja.. so ganz alles ist nicht mehr an den Wurzeln, denn die Zeitnahme erfolgt über Bernd Rollars Transponder. Seit diese eingesetzt werden, kostet der Lauf auch 1 € pro Nase, vorher war er kostenlos.
Mit 48 Erwachsenen und vier Kindern waren in diesem Jahr mal wieder recht viele LäuferInnen ins Bruch gekommen, um die vier Runden um den Weiher zu drehen, die in Summe exakt 5 km ergeben.
Nachdem ich den ersten Kilometer in 4:48 min gelaufen war, konnte ich mich selbst zur Ordnung rufen und erreichte das Ziel am Ende in für mich außerordentlich guten 25:13 min. Renate, die für ihren Arbeitgeber, das städtische Klinikum, unterwegs war, brauchte 28:01 min. Beide waren wir von einem Hund gehandicapt, der uns im Weg rumlief, nachdem ihn sein Weibchen ziemlich genervt von den Läufern, die in ihrem Spazierrevier unterwegs waren, sehenden Auges und mit voller Absicht mitten im Läuferfeld von der Leine gelassen hatte.
Text Gabi Gründling
Fotos André Kossmann (1) und Saskia Helfenfinger-Jeck
Karlsruhe-Rüppurr, 15. Oktober 2011
Es geht bergauf
Nein, nicht auf der Strecke des Oberwaldlaufs im Karlsruher Stadtteil Rüppurr. Die ist fast flach. Für unsere Vorderpfalzverhältnisse sogar brettflach. Zeit also, mal wieder eine gute Zeit zu laufen. Bei herrlichem Laufwetter konnte ich eine 52:36 min aus meinen Beinen herausholen. Bestzeit2011. Bis jetzt. Mal sehen, was unser angesetztes Tempotraining in den kommenden Wochen und Monaten noch so bringt
Text Gabi Gründling, Fotos Peter Gründling
zuhause, 09. Oktober 2011
Frisch ans Werk
So.. nun haben wir die Langzeitvorbereitung auf den Weinstraßenmarathon auch praktisch eingeläutet und waren heute 3:18 h unterwegs, um 26 km zu absolvieren. Da es zwar total frisch, aber sonnig war, sind wir in der Sonne über Kleinkarlbach, Sausenheim, Tiefenthal und Nackter Hof nach Wattenheim gelaufen. Von dort ging's nach Altleiningen und dann über Höningen Parkplatz und den Ungeheuersee nach Hause. Dabei haben wir zwischen Altleiningen und Höningen mal einen neuen Streckenabschnitt durch den Wald ausprobiert, den Volker von den Nordic-Walking-Touren mit seiner Frau kennt. Ein bißchen kürzer als unsere übliche Strecke durch den Ort, aber wirklich schön.
Wir werden ab sofort jeden Sonntag einen langen oder längeren Lauf anbieten. Treffpunkt ist immer 9.30 h am Parkplatz der Schule, es sei denn, auf der Startseite steht ein anderer Treffpunkt.
Das heißt nun aber nicht, daß wir über Winter jeden Sonntag drei oder mehr Stunden laufen werden. Wenn Marathonneulinge, Marathonwiedereinsteiger oder Halbmarathonanwärter zu uns stoßen, werden wir die Streckenlängen nach unten anpassen. Oder einfach auch mal zwei Gruppen bilden, die dann unterschiedliche Strecken laufen. Wir sind da nicht starr an ein Gerüst oder einen Plan gebunden sondern können das spontan vorm Loslaufen entscheiden.
Nun guckt Euch erstmal die schönen Fotos an, die Peter unterwegs gemacht hat. Trotz der ungewohnten Herbstkühle war's Laufgenuß pur heute!
Text Gabi Gründling, Fotos Peter Gründling
Maxdorf, 08. Oktober 2011
Nach Maxdorf lebt’s sich gesund
Endlich fanden der Köln Marathon und der Maxdorfer Gemüselauf nicht am gleichen Wochenende statt. Deshalb war dieses Mal wieder Maxdorf angesagt. Noch lahm in den Beinen vom Marathon letztes Wochenende war ich ganz froh, dass sich ein Newcomer gefunden hat, der sich meiner Fähigkeiten als Pacemaker anvertraute. So hatte ich ein gutes Alibi, nicht volle Pulle laufen zu müssen. Mein Laufkamerad wollte seinen ersten 10er in 50 Minuten laufen. Das sollte zu schaffen sein. Die ersten fünf Km lief alles nach Plan. Als dann die erste Brücke über die A650 kam war er dann doch etwas müde geworden. Ab dort lief es dann etwas langsamer. Zum Ende reichte es aber immerhin noch zu beachtlichen 50:50 min. Ich finde, er hat sich für seinen ersten Straßenlauf wacker geschlagen und ich mich als Zugpferd bewährt. Als Belohnung gewann das Pferd dann auch noch einen der begehrten Gemüsekörbe.
Volker J.
Bad Dürkheim, 05. Oktober 2011
Feiner Zwirn als Startschuß
Zusammen mit der TSG Grünstadt und dem LC Bad Dürkheim sind wir auch in diesem Jahr wieder offizieller Trainingsstützpunkt für den Marathon Deutsche Weinstraße.
Am Mittwoch war an/auf der Dürkheimer Saline große Einkleideaktion, bei der die jeweils fünf "Kümmerer" jeder Truppe eine lange Tight und eine Wind- & Wetterjacke aus dem Hause Kossmann Lauf Design verpaßt bekamen. Wir waren nur zu Dritt dort, den 17.30 h ist für manche an einem normalen Arbeitstag eine wirklich unchristliche Zeit.
Jetzt geht's los - wir werden den ganzen Winter über sonntags längere und lange Läufe anbieten und natürlich trainieren wir ganz normal dienstags und donnerstags. Jeder zweite Dienstag gehört dabei dem Tempotraining.
Mehr Informationen findet Ihr regelmäßig an dieser Stelle und hier.
Text Gabi Gründling, Fotos: Gerd Turznik (1 links oben) und Peter Gründling (alle unten)
Köln, 02. Oktober 2011
Die Hitzeschlacht von Köln
Manche mögen sich über das Traumwetter am ersten Oktoberwochenende gefreut haben. Aber ich bin mir sicher, dass es auch eine ganze Menge, hauptsächlich Läufer, gab, die das Wetter verflucht haben. Ich gehörte da auch dazu. Da bereitet man akribisch wochenlang auf diesen Tag X hin und dann zeigt das Thermometer 27°C. Hinzu kommt, dass der Marathon mit Start um 11:00 Uhr noch voll in größte Mittagshitze fällt. Genug gejammert. Es gab eine neue Strecke, viele Unterführungen, Tunnels auf der ersten Hälfte, eine kurvige Strecke in der zweiten Hälfte, nur Schatten war Mangelware. Dies hatte eine hohe Zahl von Ausfällen zur Folge, zu denen ich mich nicht zählen musste. Im Gegenteil: Mit einer Zeit von 3:50.26 gelang sogar noch eine neue persönliche Bestzeit. Und das mit einem Wadenkrampf über letzten drei Kilometer. Volker J.
Kempten, 25. September 2011
Und schon wieder Allgäu
Ob wir schon unseren Zweitsitz im Allgäu angemeldet hätten, frug Osse, als er erfuhr, daß wir schon wieder nach Kempten fahren, um zu laufen. Ganz so schlimm ist es nicht, aber tatsächlich waren wir seit April jeden Monat ein Mal in der zweitschönsten Landschaft Deutschlands.
Und auch dieses Mal war's wieder ein Landschaftslauf, der es uns angetan hatte, nämlich der Voralpenmarathon. Wobei "Marathon" nicht mehr stimmt, denn der lange angebotene Lauf misst fast 52 km und man muß 1.300 Höhen- und Tiefenmeter absolvieren. Klar, daß Peter sich diesen antat. Wortwörtlich "antat", denn er kämpfte fast 20 km lang mit Krämpfen bzw. gegen diese.
Nun bieten die Kemptener zum Glück auch einen "Bambinilauf" an - 30 km, 800 Höhenmeter. Da schlug ich zu. Und konnte sogar auf den letzten Kilometern auf einer alten Bahntrasse nochmal annähernd 6er Schnitt laufen.
Schee war's wieder im Allgäu - auch ohne Zweitwohnsitz.
Text Gabi Gründling, Fotos Gabi & Peter Gründling, GPS-Karte der 30 km-Strecke von garminconnect
Mutterstadt, 18. September 2011
Zwei Runden auf weichem Geläuf
Waren es letzte Woche auf dem Golfplatz von St Leon Rot noch tropische Zustände und 26°C, stieg das Thermometer dieses Mal auf gerade mal 12°C bei Dauernieselregen. Auf weichem Waldboden sah man danach aus wie ein Schwein und schmutzig war man noch dazu. Dafür waren die zwei zu bewerkstelligenden Runden angenehm zu laufen. Der Lauf zählt zum Engelhorn Laufcup der aus insgesamt fünf Läufen besteht, von denen mindestens drei zu absolvieren sind.
Daten zum Lauf: Strecke 10Km. Zeit: 46:16 Minuten. Platz 97 von 372.
Volker Jung
Worms, 11. September 2011
Fünfzeiler von Thomas zum Nibelungenlauf
Es war sehr heiß, trotzdem
Bestzeit! 1:51:40 ohne Probleme
mit Luft nach oben.
Danach gefeiert und
2 kg zugenommen
Thomas Günther
St. Leon-Rot, 11. September 2011
Achtung Golfball !!!
soll einer sagen, Laufen ist nicht Kopfsache. Beim vierten Lauf des Drei Länder Laufcup in St. Leon-Rot sollte man als Läufer zumindest auf der Hut sein und notfalls seinen Kopf einziehen. Denn während die einen eine Runde (im Zickzack) über den Golfplatz fußeln, spielen die anderen gemütlich ihr Spielchen mit der weißen Kugel. Als landschaftlich schöner Lauf, fand dieser aber ausschließlich auf asphaltiertem Untergrund statt. Warme 26°C und tropische Verhältnisse (es hatte zuvor auf der Hinfahrt etwas geregnet) ließen keine Bestzeiten zu. Auch der Sieger kam über eine Minute später ins Ziel als geplant und der müsste als Kenianer eigentlich die Hitze gewohnt sein.
Daten zum Lauf: Strecke 10Km. Zeit: 48:13 Minuten. Platz 147 von 458.
Text Volker Jung
Kirchheim, 28. August 2011
Homerun
Und wieder waren zwei Weisenheimer auf einer Volkslaufstrecke unterwegs. Diesmal allerdings nicht Peter und ich sondern Volker J. und ich. Peter hatte sich für das Mountainbike entschieden.
Der Lauf startet in Bockenheim und endet bei uns im Nachbardorf Kirchheim. Die Startnummernausgabe ist auch in Kirchheim, man fährt von dort mit dem Zug nach Bockenheim.
Zwischen den beiden Orten liegen 10 wellige Kilometer. Klar, wir befinden uns hier in einer Weinbaugegend. Und wieder durften wir laufen, wo andere nur Urlaub machen, diesmal aber mit Startnummer vorm Bauch und mehr oder weniger am Limit. Im Ziel bekommt jeder eine Schoppenstange und eine Tüte mit weißen süssen Erzeugnissen aus dem Sponsorhause Südzucker.
Volker brauchte 47:19 min, ich war 8:59 min länger.
Text Gabi Gründling, Fotos Peter Gründling
Sonthofen, 21. August 2011
Der Pälzer Silberbu
Drei Mal dürft Ihr raten, wohin es uns am Weisenheimer Kerwewochenende verschlagen hatte. Na?-türlich ins Allgäu. Diesmal standen die Deutschen Meisterschaften der DUV im Cross- und Landschaftslauf auf dem Programm. 69 km - 3.000 Höhenmeter. Natürlich nix für mich. Ich hatte mir kurz überlegt, mich für den Halbmarathon zu melden, aber angesichts der Wetterlage wollte ich nicht 21 km schattenfrei an der Iller entlang schlappen und entschloss mich, lieber wieder eine Auto-Foto-Tour durch diese wunderschöne Gegend zu unternehmen.
Die Quecksilbersäule kletterte bis auf 35 Grad bei wolkenlosem Himmel - während es hier in Weisenheim den Winzern die Winzertafel verregnete.
Eigentlich sollte die DM mal Peters Saisonhöhepunkt sein, aber erstens kommt es anders als mein Mann es zweitens denkt - aus vielerlei Gründen kam er nicht annähernd so zum Training, wie es nötig gewesen wäre. Entsprechend war er am Ende mit seiner Zeit von 9:51 h wirklich zufrieden, auch wenn er vor zwei Jahren fast eine halbe Stunde schneller war.
Zusammen mit Edwin Roth und Andreas Knop, seinen Vereinskollegen bei der LG DUV, bei der Peter seinen Startpaß hat, nahm er noch die Silbermedaille in der Mannschaftswertung "Ü50" mit nach Hause.
Text Gabi Gründling, Fotos Gabi Gründling (5) & Marlyn Leyendecker (1)
Schaidt, 13. August 2011
Des Wahnsinns fette Beute
Klein aber fein, so könnte man den Volkslauf im südpfälzischen Schaidt bezeichnen. 10 und 20 km werden angeboten, komplett flach und durchaus schnell. Unterwegs jede Menge Wasserstellen - im Hochsommer sicher sinnvoll. Ich hatte mich für den nächsten 10er in meiner Sammlung entschieden, Peter lief die 20 km.
Wir kamen beide mit vollen Armen nach Hause: für unsere dritten AK-Plätze gab's je ein Handtuch und dann gewannen wir auch noch je ein Funktionsshirt in der Tombola. Deren Hauptpreise waren eine Kamera und eine Wii-Konsole, deshalb blieben die meisten Läufer tatsächlich bis zum Schluß.
Text Gabi Gründling, Fotos Gabi & Peter Gründling
Immenstadt, 31. Juli 2011
Berglauf mit Anlauf
Einmal mehr fuhren Peter und ich ins Allgäu. Diesmal nicht zum Ultralaufen sondern für einen 15,3 km-Lauf rund um den Großen Alpsee in Immenstadt. Dort waren wir im letzten Jahr schon und es hat uns wirklich gut gefallen. Gut 8 km geht's leicht wellig überwiegend entlang des Sees und dann kommt das Brett: eine 2 km lange Rampe. So weit kam ich aber gar nicht, denn Magenkrämpfe, die mich noch bis Montagabend beschäftigten, zwangen mich, das Rennen bei km 4,5 zu beenden. Peter lief natürlich durch und war erstaunt, mich mit Kamera zwei Kilometer vorm Ziel unten am See stehen zu sehen.
Die Strecke ist wirklich wunderschön, die Veranstaltung liebevoll organisiert, alles findet, wenn das Wetter mitspielt, unter freiem Himmel statt. Wer mal ein (verlängertes) Wochenende im Allgäu verbringen und nebenbei an einem schönen Volkslauf teilnehmen möchte, dem sei der Alpseelauf wärmstens ans Herz gelegt.
Text und Foto Gabi Gründling
Hoppstädten-Weiersbach, 16. Juli 2011
Zwei Weisenheimer auf Bärenjagd
Und wieder verschlug es uns zu den Fellers in den Naturpark Saar-Hunsrück. Der Fellerclan organisiert dort 3x jährlich wunderschöne Läufe. Im Sommer ist der Trail dran. Ok, trailig ist's bei Fellers immer, also ist der Sommerlauf wohl eher ein Trail-Trail. Auf einer großen Runde von 21 km dreht man seine Schleifen durch den Wald und über wunderschöne Singletrails. Die Strecke war dieses Jahr noch schöner und anspruchsvoller als im letzten. Man kann sich entscheiden, ob man eine, zwei oder drei Runden laufen will.
Mir war gleich klar, daß Halbmarathon für mich reichen würde. Für die gut 21 km mit über 700 Höhenmetern brauchte ich 2:57 h, allerdings waren die gemütlich mit mehreren Gesprächspartnern unterwegs und einigen Fotos.
Peter hatte ursprünglich geplant, drei Runden zu laufen. Aber ach.. nicht mal drei Tage vor einem anstrengenden Ultra sollte man kein Tempotraining machen. Der Stundenlauf von Rockenhausen steckte ihm noch arg in den Knochen. Oder besser: in den Muskeln. Und mit Muskelkater am hinteren Oberschenkel läuft es sich nur sehr schwer und keinesfalls schmerzfrei auf wurzeligen Pfaden, schon gar bergab. Daher gab er sich mit zwei Runden zufrieden. 4:30:55 h waren genug des Guten.
Bericht Gabi Gründling, Fotos Gabi Gründling und Marlyn Leyendecker
Rockenhausen, 13. Juli 2011
Alles was geht - eine Stunde lang
Die LG DUV, bei der Peter auch seinen Startpaß hat, veranstaltete in Person von Stefan Hinze in diesem Sommer eine Stundenlaufserie in Rockenhausen. Acht Wochen hintereinander galt es mittwochs ab 18 Uhr eine Stunde lang auf der Tartanbahn so viele Runden zu sammeln wie irgend möglich. Entweder alleine oder, so war es ursprünglich gedacht, als Paar. Also quasi als Zweierstaffel. Intervalltraining. Wir waren an diesem Mittwoch das einzige Mal dort. Da Stefan gerne auch mal selbst laufen wollte, übernahm ich seinen Rundenzählposten und er bildete mit Peter ein Laufpaar.
Der arme Peter - ihm hätte nichts "Schlimmeres" passieren können als den derzeit schnellsten Pfälzer Läufer als Laufpartner zu bekommen. Sein Puls kam nicht mehr unter 137, da war Stefan auch schon wieder da. Der fixe Doc brauchte in der Regel 1:10 min für die 400 m, bei Peter war's fast eine halbe Minute mehr. Schaffte er die ersten Runden noch in knapp unter 1:30 min, waren's recht bald 1:33 bis 1:37 min. Immerhin schafften die beiden knapp 18 km in 60 min.
Spaß macht sowas allemal und im nächsten Jahr werden wir wieder dabei sein. Wir versuchen noch, Stefan davon zu überzeugen, daß die Serie 2012 von 19 bis 20 Uhr ausgetragen wird, das ist die bessere Zeit für Berufstätige, die nicht eben um die Ecke wohnen.
Bericht und Foto Gabi Gründling
Oberursel-Stierstadt, 10. Juli 2011
Besuch in der alten Heimat
Wie so oft Mitte Juli zog es uns nach Oberursel-Stierstadt zum Kerbelauf. Für mich ist das immer eine "sentimental journey", denn auf der Integrierten Gesamtschule, auf deren Sportgelände die gesamte Infrastruktur des Laufs untergebracht ist, habe ich 7 Jahre meines Schullebens verbracht. Die Strecke, die Ausblicke - ich kenne alles wie meine Westentasche. Und beim Lauftreff in Stierstadt bin ich auch einige Jahre regelmäßig mitgelaufen.
Die Strecken sind alles andere als flach und vor allem im vollen Sonnenschein. Dazu geht's viel durch Weizenfelder, die auch noch die letzte Luftfeuchtigkeit absorbieren.
Für mich wieder ein Grund, nur den 10er zu laufen, ich bin läuferisch alles andere als hitzebeständig. 56:35 min und der 3. AK-Platz sprangen diesmal raus. Naja.. zufrieden ist was anderes...
Peter wollte nach über einer Woche Laufpause einen gemütlichen Halben laufen, um Kilometer zu sammeln. Er lief mit Kamera und auf der ersten Hälfte langsam, auf der zweiten mit etwas Tempoverschärfung. 1:47 h waren in etwa das, was er sich auch so vorgestellt hatte.
Text Gabi Gründling, Fotos Gabi & Peter Gründling
Zeiskam, 03. Juli 2011
Ein 10er ist schnell rum
Die 2009 neu gegründete LSG Zeiskam hat mit dem Queichtallauf einen schönen Volkslauf auf einer flachen und recht schattigen Strecke ins Leben gerufen. Klar, daß wir da vor Ort sein wollten. Nach der freitäglichen Tempospritze war Peter leicht angeschlagen, daher war diesmal ich damit dran, die Wettkampfschuhe zu schnüren. Wobei das bei mir keine anderen sind als die Trainingsschuhe. Aufgrund der späten Startzeit des Halbmarathons und der damit zu erwartenden Mittagshitze entschied ich mich, meinen ersten 10er für dieses Jahr unter die Füsse zu nehmen. 52:52 min waren eigentlich nicht das, was ich mir so vorgestellt hatte, aber immerhin sprang der Sieg in der W45 dabei heraus.
Text Gabi Gründling
Steinbach/Donnersberg, 01. Juli 2011
Der Hase und der Weisenheimer
Nur wenige Tage nach seinem Zugspitzabenteuer hatte sich Peter überlegt, beim Kerwe-Kelten-Lauf in Steinbach am Donnersberg mal eine kleine Tempoeinheit zu machen. 11,9 km, ca. 300 Höhenmeter - flach und schnell ist was anderes. Stefan Hinze, derzeit der wohl besten Pfälzer Läufer und Präsident der DUV, hat sich ihm als Edelhase zur Verfügung gestellt, er wollte zwei Tage vor dem Schauninsland-Berglauf nur eine Trainingslauf absolvieren. Die beiden liefen im Schnitt von 4:42 min/km am Fuße des Donnersbergs rum. Stefan mit Pipipausen und einem Durchschnittspuls von 98, Peter voll am Limit. Mit 56:22 min war er denn auch vollauf zufrieden. Und Zweiter M50, auch wenn es keine Altersklassen-Siegerehrung gab. Das wäre auch etwas übertrieben bei leider nur 41 Teilnehmern.
Auf Laufticker.de haben wir eine Reportage veröffentlicht
Text und Foto Gabi Gründling




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