mrz/apr 2009?

London, 26. April 2009

Uli was very amused

Uli Pfeuffer war in London, um Irina Mikitenko meilenweit vor sich her über die Marathonstrecke zu treiben:

Nachdem ich ja die Startnummer letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, ist heute der große Tag gekommen. Um 7:00 Uhr fährt der Bus pünktlich am Hotel ab. Es geht eine Stunde quer durch die britische Hauptstadt zum Startbereich, der sich im Greenwich Park in Blackheath befindet. Das Wetter ist entgegen den Vorhersagen sonnig und trocken, meine Kleiderwahl passt. So ziemlich jeder liegt jetzt auf der Wiese und geniesst die Sonne, während auf einer Großbildleinwand der Start der Frauen übertragen wird, die 45 min. vor dem Hauptfeld auf die Strecke gehen. Ich mogele mich kurz vor dem Start in den Startblock 3, ein Tip von einem erfahrenen London-Läufer, statt mich in den zugeteilten Block 5 zu stellen. Der Start erfolgt  und los geht´s, doch nach 1 Meile Stillstand! Der Flaschenhals, vor dem ich gewarnt wurde, ich war doch nicht weit genug vorne...

Weiter geht es dann in dicht gedrängtem Feld, das sich erst nach 3 Meilen ein wenig lichtet. Ich sehe meine Zeit dahinschwinden und gebe ein wenig mehr Gas als im Zeitplan vorgesehen. Die Strecke führt Anfangs noch durch Randbezirke wie Charlton und Woolwich, trotzdem stehen sehr viele Zuschauer am Streckenrand und machen richtig Stimmung. Immer wieder gibt es Engstellen auf der Strecke, wie auch bei Umrundung der Cutty Sark. Bei Meile 11,5 sollten eigentlich meine Fans stehen, doch ich sehe nur Achim und winke fürs Foto. Später erfahre ich, dass sie auf der anderen Straßenseite standen und mich auch nur von hinten gesehen haben.

Kurz nach Meile 12 überquere ich die Tower Bridge und die Zuschauer tragen mich die Steigung hoch, ich habe wirklich nichts davon gemerkt, dass es hier bergauf geht. So viele Zuschauer habe ich noch bei keinem Marathon erlebt. Kurz danach ist Halbzeit, ich habe zwar im Zeitplan aufgeholt, liege aber immer noch zurück. Die Sonne brennt weiter vom Himmel und so geht es weiter durch Millwall und Poplar Richtung Innenstadt. In Whitechapel (Mi 22) kommen die Läufer entgegen, welche gerade die HM-Marke passieren, man sieht die verrücktesten Verkleidungen. Meile 23-25 führt am Themse Ufer entlang auf Big Ben zu, der nur unendlich langsam näher kommt. Auch hier Massen von Zuschauern an der Strecke, es ist unglaublich. Als ich den Turm endlich Lebensgroß vor mir habe, geht es rechts ab, Richtung Buckingham Palast, noch 1 Meile oder 1,6 km. Als der in Sicht ist, stehen auch schon Schilder am Streckenrand, die versprechen, nach 600m ist Schluß. Dann das Ziel auf der Mall, die Uhr tickt erbarmungslos und ich gebe nochmal alles, Zieleinlauf bei 3:47:49, neue PB!!

Im Zielbereich ist wieder alles durchorganisiert bis ins Detail, Medaille abholen, Verpflegungsbeutel entgegennehmen und vorbei an den Lastern mit den Kleiderbeuteln bis man seinen entgegengestreckt bekommt. Unglaublich, alles ohne anstehen, und das bei dem großen Starterfeld. Nach verlassen des Zielbereiches steuere ich auf den Treffpunkt vom Reiseveranstalter zu und treffe dort meine Lieben und freue mich über ein kühles Bier, das ich mir wirklich verdient habe! 

Bericht: Uli Pfeuffer, Bilder: Lee Vickers

 

 

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Wolfach, 26. April 2009

Mal wieder rief ein Berg

10,5 km mit 610 Höhenmetern - das war der Auftakt zum diesjährigen Schwarzwald-Berglaufpokal. Der Moosenmättle-Berglauf in Wolfach am Eingang des Kinzigtals fand bereits zum 23. Mal statt. Dieses Jahr auf jeden Fall bei Kaiserwetter. Beim Start war die Quecksilbersäule mit 9°C zwar noch im einstelligen Bereich, aber als die Wolkendecke aufriß, wurde es auch oben auf dem Gipfel schön kuschelig warm.

Wir waren von Bad Bergzabern aus direkt in den Schwarzwald gefahren und konnten den Tag so ganz entspannt und autobahnfrei beginnen, Start war ja erst um 10.30 h. Eine nette Bäckerei mit einigen Sitzplätzen in der Altstadt Wolfachs war schnell gefunden und so konnten wir sogar ein leckeres und gemütliches Frühstück genießen.

Zum Glück kann man als Zuschauer auch mit dem Auto auf den Berg fahren und hat dann noch knappe 10 min Fußmarsch zum Zielbereich. Das nahm ich dann auch so wahr und wartete oben in der Sonne, mit Kamera bewaffnet, auf Peter und weitere 204 LäuferInnen.

Peter kam als 89. nach 1:01:33 h ins Ziel. Trotz seines guten Antritts auf dem letzten Kilometer, bei dem er noch einige Läufer überholen konnte, schaffte er es nicht, seinen Traum von einer sub1 wahr zu machen. Was aber angesichts der Bad-Bergzabern-23 km-Tatsache vom Vortag nicht weiter schlimm war, er war trotzdem rundum zufrieden mit sich und den Laufgöttern. Platz 10 von 22 M50ern ist auch eine brauchbare AK-Platzierung.

Nicole Benning hat für lauticker.de einen schönen Bericht geschrieben

Text und Fotos Gabi Gründling

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Bad Bergzabern, 25. April 2009

Auf dem Prinzensteig unterwegs

Der Prinzensteig ist einer der Trailpfade, die den Bad Bergzaberner Kurstadtlauf auszeichnen. Die Bezeichnung "Kurstadtlauf" verdienen eigentlich nur der Altstadt-Grand-Prix über 4 Runden und die Kinderläufe. Die Versionen Mini (8 km), Midi (15,6 km) und Maxi (23,2 km) für die erwachsenen Langstreckler führen nämlich überwiegend durch den Wald. Bergauf - bergab. Und mit Schlingwurzeln und Springsteinen versehen, die nach des Läufers Leben trachten :-). Es ist also ganz angebracht, die Füsse zu heben. Was wir ja hier bei uns im heimischen Wald eigentlich auch tun müssen und daher eigentlich auch gewohnt sein müssten.

Eigentlich.

Mich hat's nämlich kurz vor km 12 erwischt, ich befand mich im freien Fall. Zum Glück war vor und hinter mir niemand zu sehen.

Ich hatte mich für die 15,6 km entschieden, die ich nach 1:47:02 h als 92. von 100 StarterInnen und 12. von 14 in der für mich ungewohnt jungen W40 beendete. In Bad Bergzabern wird noch in 10er-Schritten gewertet.

Peter wollte Kilometer machen und absolvierte natürlich die Maxistrecke. Leider war ihm gleich zu Anfang unbemerkt Schweiß aufs Objektiv der mitgenommenen Kamera getropft und so mußten wir 31 Fotos löschen. Eigentlich war ein langsamer Lauf angesagt. Eigentlich. Letztlich wurden es trotz div. Fotostopps 1:55:52 h (Platz 39 von 148 gesamt und 6 von 19 in der M50).

Text Gabi Gründling, Fotos Gabi Gründling und Heidi Brauer

Meine Reportage auf laufticker.de

Peter mit Renate und Bernd Cöllen

Gabi im Wald vor...

.. und nach dem Werwolf Sturzflug

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zuhause, 23. April 2009

Verstrickungen

Leider habe ich kein Talent zum Krimischreiben, aber ich will mal versuchen, einen kleinen Spannungsbogen aufzubauen :-)

Die Gemeindebücherei von Weisenheim am Berg feiert dieser Tage ihr 30jähriges Bestehen.

LT WaB-Mitglied Sousan Krüger ist seit vielen Jahren ehrenamtlich im Büchereiteam umtriebig.

Markus Guthmann ist ein Läufer aus Battenberg. Zudem ist er ein Arbeitskollege von unserem Harnischklaus, welcher Markus vor vielen Jahren überhaupt erst zum Marathon gebracht hat.

Markus Guthmann ist außerdem Krimiautor. Seine Bücher spielen in unserer Gegend. Der 2008 erschienene zweite Pfalzkrimi trägt den Titel "Weinstraßenmarathon". Und aus dem las er anläßlich des 30. Geburtstags unserer Gemeindebücherei vor.

Klaus, Peter und ich hatten uns daher entschlossen, den LT WaB im entsprechenden Outfit bei dieser Lesung würdig zu vertreten. Der Andrang war groß (wohl knapp 100 Besucher), die Menge der angebotenen Schnittchen konnte dem aber locker standhalten.

Wir erlebten einen kurzweiligen Abend, bei dem Markus nicht einfach nur vorlas, sondern seine ausgesuchten Textstellen immer noch anmoderierte, dem überwiegenden Anteil der Nichtläufer unter den Zuhörern auch kleine Einblicke in die "Nöte" eines Marathonläufers gewährte.

Wer sich für das Buch interessiert: ich habe letztes Jahr mal eine Buchbesprechung geschrieben.

(Text Gabi Gründling, Fotos Klaus Harnisch)

(bitte klicken, um die Fotos größer zu sehen)

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Kaiserslautern, 19. April 2009

No country for old men

Die Lauffreunde des LT hatten gerade Läufe absolviert oder bereiten sich derzeit auf größere Ereignisse vor. So musste mit Klaus & Klaus die 'alte' Garde einspringen, um am Halbmarathon in Kaiserlautern teilzunehmen (Namensgleichheit mit den Knallchargen aus dem hohen Norden ist rein zufällig!). 

Nach Regen am Samstag war das Wetter gut und trocken und auf den letzten Kilometern sogar sonnig; die Strecke abwechslungsreich, teilweise Waldwege, überwiegend geteert, aber: auch einige Höhenmeter.... Start Schulzentrum Süd Nähe Betzenberg.  

Am Start die üblichen Verdächtigen der TSG Maxdorf und andere. Teilnehmer ingesamt 469, darunter etliche Hochkaräter. Land war hier also nicht zu gewinnen und so erklärten unsere Oldies (125 Jahre alt, 163 kg Lebendgewicht)  die Runde kurzerhand zum leichten Trainingslauf. 

Klaus Harnisch war meist allein auf weiter Flur und landete mit 2:16:10 auf auf dem 455. Platz. Clevers Klaus lief die ganze Strecke mit/neben einer jungen Frau und erreichte direkt hinter ihr mit 2:07:48 Platz 424. Grüße von hier aus an die schöne Blonde! 

Gemütlicher Ausklang bei Rindswurst und bleifreiem Bier. Alles in allem: eine gelungene Veranstaltung. 

Text Klaus Clever, Fotos folgen von Klaus Harnisch

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Leipzig, 19. April 2009

Frauen-Laufausflug nach Sachsen

Seit vielen Jahren fahren wir mit einigen Frauen zu einem Lauf. Dieses Jahr fiel die Wahl auf den Leipzig Halbmarathon.

Im strömenden Regen erfolgte die Anreise mit einem Zwischenstopp auf der Wartburg in Eisenach. Abends kamen wir dann in Leipzig an.

Samstags erkundeten wir die Stadt und holten in der Sportuniversität unsere Startnummern ab.

Am Sonntag starten zunächst die Marathonläufer vor der Sportuni, die dann 2 Runden durch die Stadt laufen müssen. Die Halbmarathonläufer starten erst, nachdem die ersten Marathonläufer das Ziel erreicht haben. Gemeinsam mit ca. 2500 Läufern ging es bei Sonnenschein an den Start des Halbmarathons. Bis auf einige Brücken ist die Strecke recht flach, die Altstadt wird lediglich gestreift. Insgesamt waren über 7.000 Teilnehmer auf den verschiedenen Strecken am Start. Eine gut organisierte gelungene Veranstaltung.

Auf Luthers Spuren ging es dann über Eisleben zurück in die Pfalz.

Bericht Sousan Krüger

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Rodenbach, 18. April 2009

Laufen in "Harry Rodenbach"

Der SSC Hanau-Rodenbach war Ausrichter der 15. Deutschen Meisterschaft im 50 km-Lauf. Rodenbach ist eine eigenständige zweigliedrige Gemeinde in unmittelbarer Nachbarschaft von Hanau. Der Dreh- und Angelpunkt beim SSC ist Harry Arndt, unterstützt von seiner Familie. Deshalb wird Rodenbach in der Ultraläuferfamilie auch gerne mal liebevoll "Harry Rodenbach" genannt.

Die Strecke gilt als die schnellste Deutschlands, hier wurden früher regelmäßig deutsche Rekorde über 50 und 100 km gelaufen.

Als wir am Samstag bei strömendem Regen nach Rodenbach fuhren, war klar, daß wir für neue Rekorde nicht in Betracht kommen würden. Nicht mal eigene. Peter hatte ursprünglich mal eine neue pers. Bestzeit angepeilt, aber seine Virusinfektion von Ende März hatte ihn natürlich und leider zurückgeworfen, so daß der 50er zu einem Trainingslauf für den Mitte Mai anstehenden einwöchigen Laufbesuch beim Transeuropalauf umfunktioniert wurde. Zusammen mit Ilona Schlegel vollendete er nach 4:17:21 h seine fünfte Runde durch den Hanauer Wald.

Kurz vorm Start hatte es übrigens aufgehört zu regnen, das Wetter war äußerst lauffreundlich. Ich nutzte es zu einem 30 km-Trainingslauf, weil mir 50 km nach dem 6 Stundenlauf von vor 14 Tagen noch zu viel waren.

(Text und Fotos Gabi Gründling)

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Rheinzabern, 11. April 2009

Viele viele bunte Osterläufer

Immer Ostersamstagnachmittag heißt es in Rheinzabern "auf die Winterlaufstrecke - fertig - los". Angeboten werden 10 km und ein Halbmarathon, der die Runde.. na was wohl.. zwei Mal beinhaltet plus 1 Zusatzkilometer vom Start weg durch die Nachbarschaft.

Im Gegensatz zur Winterlaufserie war's aber in diesem Jahr knackig warm, viele Läufer hatten diesen schnellen Wetterumschwung nicht wirklich verdaut und so klagten viele über schlechte Zeiten aufgrund der Hitze.

Klaus H. und ich traten an, um eine Runde zu absolvieren. Klaus begleitete seine Ursel, die im Mai in Mannheim Halbmarathon laufen will und der derzeit in Maxdorf die Trainingspartnerinnen ausgegangen sind (in dem Fall wohl eher ausgelaufen). Bei uns ist es ihr zu hüglig - vielleicht findet sich ja auf diesem Weg jemand, der ihr in der Ebene Gesellschaft leisten will?! Die beiden waren 1:15:56 h unterwegs, ließen nur noch drei LäuferInnen hinter sich. Klaus trug als 21. die Laterne der M60 ins Ziel.

Ich dachte, ich hätte Rotenburg besser verkraftet, aber schon die ersten Schritte ließen klar werden: das wird heute nix. 58:50 min kamen hinten raus. So langsam war ich schon seit Jahren nicht mehr. Platz 335 (von 401) gesamt und 11. in der W45. Schwamm drüber.

Peter war erst gar nicht angetreten sondern hat unser neues Spielzeug, eine Spiegelreflexkamera, mit Beschlag belegt. Einige seiner fast 400 Fotos finden sich hier.

Die Fotos zu diesem Bericht lieferten er und Klaus H.

(Text Gabi Gründling)

 

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Hassloch, 04. April 2009

Kein Stundenlauf mehr

Klaus H. war beim Frühjahrslauf in Hassloch, ist dort die 10 km-Runde gelaufen und berichtet:

Kaum zu glauben, aber die 10er Strecke bin ich vielleicht 1998 das letzte Mal gelaufen und war seitdem nur noch beim HM dabei. So war auch diese Strecke für mich fast eine Unbekannte. Es ist ja eine 100%ige Waldstrecke und sie war trocken und bequem zu laufen. Haßloch ist ja bekannt für schweren Boden, wenn es geregnet hat.

Bei Km 5 befand sich ein Getränkestand, bei dem ich mir einen Tee genehmigte. Ab diesem Punkt ging die Ulla Held (LLG Drei Buchen) an mir vorbei und danach entwickelte sich zwischen uns eine kleine Konkurrenz mit wechselnder Führung.

Zum Schluss hatte ich sie mit 9 Sekunden Abstand im Nacken und ich war endlich mal wieder sub60, wie du so schön sagst :-) 

Meine Wertung: Platz 10 der M60 und 172er von 203

 

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Rotenburg/Fulda, 04. April 2009

Kreiseln um des Kreiselns Willen

Der 6 Stunden-Waldhessenlauf in Rotenburg an der Fulda ist irgendwie mein Lieblingslauf. Immer wieder zieht es mich nach Osthessen und Peter "muß" mit, seit wir uns kennen. In diesem Jahr bot Harald Heyde erstmals auch einen 12 Stunden-Lauf an, der freitags um 22 h gestartet wurde und so zuende war, als samstags um 10 h die 6 Stunden-Läufer auf die 1.145 m lange Strecke durch den Schloßpark, entlang der Fulda und über den Schloßhof geschickt wurden.

Klar, daß Peter den 12er laufen wollte. Anfang der Woche war er noch dick erkältet und so war schnell klar, daß daraus nichts wurde. Nach 2 h mußte er das Rennen abbrechen und ziert mit 21,755 km das untere Ende der Ergebnisliste.

Ich lief wie geplant den 6er, schaffte es mit 44,405 km, noch 11 LäuferInnen hinter mir zu lassen, aber auch 44 vor mir her zu hetzen. War ok so - und mein Marathon & mehr Nr. 33.

(Text Gabi Gründling, Foto Peter Gründling)

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zuhause, 02. April 2009

Zeig' doch mal die Bilder

Weil die Rheinpfalz für Ihre Onlineausgabe, in der sie die Lauftreffs der ganzen Pflaz listet, ein aktuelles Foto von uns erbat, gab's eine Trainingsfotosession im Wald, von der Ihr einige Bilder hier bewundern könnt. Wie immer läßt sich die Galerie per Mausklick öffnen und damit vergrößern.

(Fotos Gabi Gründling)

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Eschollbrücken, 29. März 2009

Heyyyy.. ab in den Süden, der Sonne hinterher

Wieder einmal zog es uns nach Süden zum Laufen. Diesmal aber nach Süd-Hessen! Eschollbrücken ist ein Stadtteil von Pfungstadt und liegt verkehrstechnisch äußerst günstig direkt an der gleichnamigen Autobahnausfahrt der A67. Bei entsprechendem Fahrstil kann man die gut 60 km in einer halben Stunde schaffen - näher ist auch die sonst so beliebte Südpfalz nicht, eher im Gegenteil.

In Eschollbrücken findet jedes Jahr am kürzesten Tag, nämlich am Sonntag der Zeitumstellung auf Sommerzeit, ein 50 km-Lauf mit anhängendem 25er statt. Wobei das von den Teilnehmerzahlen her umgekehrt ist. Über 50 km kamen 78 LäuferInnen ins Ziel, über die halbe Distanz 175.

Ausgetragen wird er auf einer abwechslungsreichen 5 km-Runde. 25er gibt es in Deutschland nur noch wenig, seit vor geraumer Zeit der früher übliche 25er durch den Halbmarathon ersetzt wurde. Daher nutzen viele Läufer die Distanz gerne, um sich auf einen Marathon vorzubereiten. So auch Uli Pfeuffer, der Ende April beim Marathon in London starten und u.a. die deutsche Rekordhalterin Irina Mikitenko vor sich herjagen wird. In Eschollbrücken brauchte er 2:09:46 h, um als 101. von 175 Finishern und 29. seiner Altersklasse M40 das Ziel zu erreichen. Klaus Harnisch, gerade wieder im Aufbau, absolvierte seinen längsten Lauf seit fast 1,5 Jahren. Er war 2:48:57 h unterwegs, wurde 168. gesamt und 6. der M60. Ich tauche in der offiziellen Ergebnisliste beim 50er als "aufgegeben" auf, bin aber geplant nach 25 km ausgestiegen. Eigentlich wollte nämlich Peter beim 50er starten, der zwei Stunden vorm 25er beginnt, er hat es dann aber vorgezogen, mit Fieber das Bett zu hüten. Ich bin dann trotzdem früh hin, um nach meinem Zieleinlauf noch Zeit zu haben, die schnellen Jungs und Mädels biem Zieleinlauf zu fotografieren.

Wider Erwarten und Wettervorhersage war das Wetter blendend, Uli traute sich als einziger WaBler, kurze Hosen zu tragen und er hatte recht! Ich habe mir den ersten Sonnenbrand der Saison eingefangen. Endlich Frühling!

(Text Gabi Gründling, Fotos Gabi Gründling und Klaus Harnisch)

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Brühl, 22. März 2009

Klaus H. war wieder "in Sachen Tennis" unterwegs

Letzte Woche waren Peter und Klaus H beim Germanenlauf in der Becker-Stadt Leimen dabei. Diesen Sonntag vertrat Klaus H den LT Weisenheim in der Steffi-Graf Gemeinde Brühl beim Heini-Langlotz-Lauf, während sich der Rest der Weisenheimer um die sonntägliche Langlaufstrecke kümmerte. Heini Langlotz, zu dessen Erinnerung der Lauf benannt wurde, galt beim SV-Rohrhof als besonderer Förderer der Leichtathletik-Abteilung. 

Ein ordentliches Programm hat sich der Sportverein Rohrhof da auf die Fahne geschrieben. Klaus H hatte sich den 10 Km Hauptlauf ausgesucht, dessen 490 Starter erst um 12.00 Uhr an der Reihe waren. Bei Ankunft in Brühl waren die 114 Teilnehmer der Brühl-Rohrhofer Meile bereits im Steffi-Graf-Park unterwegs. Danach wurden die 160 Bambini auf die Reise geschickt. 

Der Hauptlauf startete pünktlich um 12.00 Uhr, etwas abseits vom Zielbereich der Schillerschule, damit die Streckenlänge stimmte. Der Läufer-Lindwurm schlängelte sich sogleich hinaus aus Brühl und hinein in die noch kahlen Rheinauen.

Eine flache, abwechslungsreiche 10 Km Runde, ca. 70% asphaltierter Weg, 30% Schotterweg hatte der Veranstalter versprochen. Und er hatte recht. Es ist wirklich eine schöne Strecke, die da geboten wurde. Stellenenweise ging es sogar am Rheinufer entlang, wo sich bei Km 5 auch ein Verpflegungsstand mit Tee und Wasser befand.

Der angekündigte Schotter war feiner Rollsplitt. Man musste aufpassen, dass man sich nicht solch ein Plagegeist mit den Laufschuhen einfing.  

Flach war sie nicht ganz, die schöne Strecke. Auf der 2. Hälfte mussten doch einige kurze, knackige Rampen hochgelaufen werden. Im Ziel wartete fetzige Musik auf die Finisher und Marathon-Feeling mit abklatschen kam da bei vielen hoch.  

Klaus H kam mit 1:00:44 h als 386. von 490 rein und belegte den 15. Platz der M60.

Die 7 Fotostops auf der Strecke kann er sich doch noch nicht leisten, um wieder mal unter die 60 Minuten zu kommen. 

Sei noch zu erwähnen, dass nach dem Hauptlauf noch 158 Walker/Nordic Walker begeistert finishten.  

Alles in allem gingen an diesem Tag 922 Teilnehmer über die Ziellinie.

Sicherlich ein Erfolg für den Veranstalter. 

Im Ziel gab’s dann noch Tee (limitiert), Wasser, Äpfel, Bananen, interessante Ernährungstips und auch noch ein T-Shirt bei 6 Euro Startgebühr. 

Abschließende Bewertung:

Eine empfehlenswerte Veranstaltung mit toller Strecke, ordentlicher Organisation und zivilen Preisen. 

Text und Fotos Klaus H., der meint "Muss wohl die Streckenfotos bleiben lassen, um wieder mal unter 1 Stunde zu kommen"

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Landstuhl, 21. März 2009

Laufen, wo Kunte Kinte geboren wurde

Nein, natürlich waren wir nicht in Afrika. Ganz so weit mußten wir nicht fahren, um an den Geburtsort von Kunta Kinte zu gelangen. Nur bis Landstuhl. Denn im dortigen US-Militärhospital wurde der Schauspieler geboren, der den Kunta in "Roots" spielte.

Zum 12. Mal fand dort der Nanstein-Berglauf statt, der zweite Wertungslauf im Pfälzer Berglaufpokal und der einfachste der 6 Bergläufe.

Bei strahlendem Sonnenschein und frischen Temperaturen erklommen Peter und ich beide den Hügel, auf dem die Burgruine Nanstein liegt. Nein, ich habe nicht plötzlich mit Berglauf begonnen, vielmehr gibt es einen gut 1 km langen Weg hinauf, der den Läufern als Rückweg dient und aus solcher ausgeschildert ist. Peter nahm den Umweg über die 7,8 km lange Wettkampfstrecke und teilte sich diese mit 349 anderen. So voll war's auf unserer Abkürzung zum Glück nicht :-)

Peter war so schnell wie noch nie am Nanstein, er brauchte nur 34:49 min. Damit wurde er zwar 86. gesamt, aber zu seinem Bedauern "nur" 11. M50. In seiner Altersklasse hat er allerdings noch 27 Gleichaltrige hinter sich gelassen.

Mein Bericht auf laufticker.de

(Text und Fotos Gabi Gründling)

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zuhause, 15. März 2009

Den Rahnfelsen im Visier

Frühlingshaft warm war's zwar nicht, aber frieren mußte man auch nicht unbedingt - so kann man wohl das Sonntagswetter dieser Woche auf einen Nenner bringen.

Wir hatten uns entschlossen, mal wieder um Rahnfelsen zu laufen. Mit einer kleinen Abkürzung Richtung Krähenberg und einem kleinen Schlenker auf dem Rückweg kamen wir auf etwas mehr als 25 km. Peters Garmin hat 520 Höhenmeter aufgezeichnet.

Nach 3:15 h waren wir zurück in Weisenheim - und die meisten von uns merkten schon in den Beinen, was wir gerade unter die Füsse genommen hatten. Aber wir waren uns auch einig: eine schöne Strecke (inkl. Klosterruine Schloßeck) und eine nette Sonntagsvormittagsbeschäftigung, sie in der Gruppe zu absolvieren

(Text Gabi Gründling, Fotos Peter Gründling)

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St. Ilgen, 14. März 2009

Zwei Alte bei den Germanen

Nachdem Bugs Binder uns so vom Germanenlauf vorgeschwärmt hatte, zog es Klaus H. und Peter am Samstagnachmittag nach Leimen. St. Ilgen ist nämlich ein Stadtteil der Becker-Stadt bei Heidelberg.

O-Ton Klaus: Es war ja ein etwas untypischer Lauf gewesen, sehr familiär und eine mit Winkeln und Wellen gespickte, reizvolle Strecke.

Wobei Klaus sich an die Langstrecke (10 km) wagte, während Peter sich mit dem Sprint (5 km) begnügte, um anschließend noch fotografieren zu können. Und mal zu sehen, was er eine Woche nach dem Marathon auf der kurzen Strecke so drauf hat.

Kurz und gut war's, mit 20:03 min wurde er er 11. gesamt (von 69) und gewann die M50. Klaus brauchte für die doppelte Strecke 1:00:32 h, wurde 180. von 202 im Ziel und 11. M60.

Die ganze Veranstaltung kommt ohne Sporthalle o.ä. aus. Alles (bis auf das Duschen) spielt sich im Freien ab, gegen in dieser Jahreszeit nicht unüblichen Regen schützt nur ein Unterstand. Der wurde an diesem Märzsamstag aber nicht benötigt, es blieb trocken. Früher war der Germanenlauf mal ein Crosslauf und das merkt man lt. Peter der Waldstrecke noch deutlich an. Nix für Bestzeiten, aber eine Veranstaltung für Laufspaß im Frühling.

(Text Gabi Gründling, Fotos Peter Gründling und Klaus Harnisch)

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Der LT WaB-Nachwuchs im Trikot

Dieses Foto können wir den geneigten BesucherInnen unserer Heimseite ja nun nicht vorenthalten. Julia  Wendel freut sich sichtlich über ihr Lauftrefftrikot!

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Kandel, 08. März 2009

Sieben auf einen Streich

Drei auf Halbmarathon, vier über die Marathondistanz - sieben LTler liefen auf einen Streich in Kandel beim Bienwaldmarathon.

Dieser wurde bereits zum 34. Mal durchgeführt. Die Strecke gilt als viertschnellste in ganz Deutschland, aber auch als eine der langweiligsten. Allerdings gibt es viele LäuferInnen, die die endlos langen Gerade mit diversen Wendepunktstücken durch den Bienwald schätzen und mögen. Zumindest zur Konkurrenz- und Opferbeobachtung bietet sie sich natürlich an.

Der Wetterbericht für diesen Sonntag war grauenvoll - die Durchführung gelang Petrus zum Glück nicht ganz. 8°C (plus), bedeckt, recht windig - das war im Großen und Ganzen seine Ausbeute. Zwischendurch nieselte es auch mal ein bißchen, aber richtig zu regnen fing es erst nach Zielschluß an.

Jugend trainiert für Olympia und unser Osse (Ulrich Ha.) für den Freiburgmarathon in drei Wochen. Zur Standortbestimmung wollte er 1:35 h laufen. Mit 1:34:26 h gelang ihm eine Punktlandung. "Mehr ging aber auch nicht" war sein Statement. Mehr ging auch bei mir nicht, ich lief aber mit 2:01:17 h auch genau das, was ich wollte - und so schnell wie seit mindestens vier Jahren nicht mehr. Klaus H. hatte seinen letzten Halbmarathon im Dezember 2007 absolviert. Entsprechend war er mit seinen 2:17:54 h auch zufrieden.

Peter wäre gerne zwischen 3 Stunden und 3:05 Stunden gelaufen, aber das Glück war ihm nicht hold. Eine suboptimale Vorbereitung aufgrund einer Virusinfektion im Januar, dazu Muskelkrämpfe und der heftige Wind bescherten ihm mit 3:17:36 h dennoch eine neue persönliche Bestzeit. Er kann halt besser im Gelände laufen als auf flachen Asphaltpisten.

Uli Pf. trainiert auch - für den Londonmarathon, den er letztes Jahr zum  Geburtstag bekommen hat. Auch er war kürzlich krank und konnte und wollte Kandel daher mangels ausreichend langer Vorbereitungsläufe nicht am Limit laufen. Locker und zufrieden kam er nach 4:13:54 h ins Ziel. Die zweite Hälfte war er sogar noch ein 20 Sekunden schneller gelaufen als die erste - Tempoeinheit inklusive. Die ersten 27 km war Stefan bei ihm, mußte dann aber dem für ihn doch noch ein bißchen schnellen 6er Schnitt Tribut zollen und erreichte das Ziel bei seinem zweiten Marathon nach 4:32:03 h. Last but not least kam Klaus C. nach 4:49:08 h über die Zielmatten. Auch er war zum zweiten Mal über 42,195 km unterwegs und zufrieden mit sich und der Marathonwelt.

(Text Gabi Gründling, Fotos Klaus Harnisch und Gabi Gründling)

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