zuhause, 12. November 2017

Eine Wiebescheuertmußmaneigentlichseinrunde

"Nur die Harten kommen in den Garten" meinte Konny, als wir heute zu Fünft in den Wald eintauchten. Wir haben uns heute ein ganz besonders schönes Plätzchen im Garten verdient. In der beheizten Gartenlaube.

Fakt ist: es regnete nur einmal. Ohne Unterbrechnung. Schon seit gestern abend. So lange sind wir wohl noch nie im dazu eiskalten Regen gelaufen. Als Josef meinte, der Wetterbericht hätte für heute 12 Uhr Schnee in Weisenheim angesagt, haben wir noch gelacht. Wir liegen ja nur auf 250-300 m üNN. Während ich diese Zeilen schreibe, schneit es. Und zwar schon seit ziemlich genau 12 Uhr.

Frank, Josef und Peter vermissten den Rahnfelsen, auf dem sie jetzt schon geschlagene 6 Wochen nicht mehr waren und machten sich auf den Weg. 20,5 km in 2:15 h brachten sie zusammen. Auf dem Rückweg gaben sie fast alles, was sie hatten, so kalt war ihnen.

Konny und ich sind eine abgekürzte Battenbergrunde gelaufen, weil wir mit den Jungs verabredet hatten, ca. 2 h zu laufen. Wir kamen auf 16,5 km in 2:03 h. Nur 2 Wochen nach dem Marathon und nach einwöchiger Erkältungspause auch nicht schlampig.

Daß man bei dem Wetter keinen Hund vor die Tür schickt, merkten wir alle. Im Wald war NICHTS los. Konny und ich trafen hinter Battenberg eine Läuferin mit ihrem Mann auf dem Rad und wir frotzelten noch mit ihr über die Verrückten, die heute draußen unterwegs sind. Die Jungs trafen keine Menschenseele. Aber wirklich gar keine. Nicht mal einen Hundehalter mit seinem Vierbeiner. Bei dem Wetter und dem Waldboden voller Pfützen gehen die heute mit ihren Hunden sicher lieber auf Asphalt und Beton spazieren.

Am Ende waren wir alle so durchgefroren, daß alles beim Auftauen schmerzte. Heute stellte sich nicht mal der sonst eigentlich übliche "Aber schee war's schon"-Effekt ein. Wir waren wohl alle wirklich heilfroh, endlich wieder im Warmen und Trockenen zu sein. Aber große Ziele fordern halt auch ihre Opfer.

Text Gabi, Fotos Peter, Josef und Frank

 

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zuhause, 05. November 2017

Sich regen im Regen bringt Segen

Getreu dem Motto "es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falschen Klamotten" machten sich Birgit, Frank und Peter heute auf den Weg in und durch den Wald. Konny und ich leiden noch unter Nachmarathonrotz, deshalb zogen wir einen Spaziergang mit Paul und den Besuch des Martinsmarkts in Erpolzheim vor. Unsere drei Laufhelden wollten rund 2 Stündchen laufen und liefen Richtung Battenberg. Auf dem Rückweg kürzten sie die eigentlich 20 km lange Battenbergrunde ab und waren nach knapp 16 in 2:01 h wieder zurück in Weisenheim.

Text Gabi, Fotos Peter

 

  • 01

Frankfurt, 29. Oktober 2017

Marathon-Marathona und Marathondebütantin

Für Gabi, Peter, Frank und mich ging es gestern früh zum 36. Frankfurt Marathon. Es war teilweise sehr windig, hätte aber viel schlimmer kommen können. Der Wetterbericht hatte Orkanböen, Regen und Hagel vorausgesagt und die Wetterfee sagte am Samstagabend: „...also bleiben sie morgen lieber zu Hause, bis das ungemütliche Wetter und der Sturm sich gelegt haben.“ Superaussichten also. Wir wollten, bzw. müssen uns für den TwoOceans Ultramarathon in Kapstadt qualifizieren. Da die Reise schon gebucht ist hatten wir natürlich etwas Stress, denn der Marathon muss in 5 Std. gefinished werden. Für Peter und Frank natürlich kein Problem, für Gabi und mich evtl. schon… Wir hefteten uns an den 4.44 Std. Pacemaker, da lief noch alles locker und ich dachte schon, das schaffen wir bequem. Sind wir doch im Training bis zu 34 km plus Höhenmeter gelaufen, die 8 Kilometerchen hängen wir dann einfach hinten dran und gut is. Weit gefehlt! Und hätte ich bei Kilometer 35 noch die Energie gehabt, hätte ich mich über diese Einschätzung wohl schlapp gelacht. Zum Schluss zog es sich wie Kaugummi.

Das Schöne in Frankfurt ist wirklich, dass so viele Menschen am Straßenrand stehen und die Läufer anfeuern. Es gibt Musikgruppen, Tanzbands, Musikkapellen, Radioliveübertragungen, alles geboten, was die Läufer anspornt. Ein trauriges Kapitel  sind die Verpflegungsstände. Außer Wasser, Isogetränke, Tee, Cola (an den letzten VPs) gab es nur Bananen und Gels als „Verpflegung“, bei einer Startgebühr von 100 Euro. Eine Stunde vor Zielschluss war die Zielverpflegung geplündert, es wurde nichts mehr nachgelegt und 20 Minuten vor Zielschluss wurden schon die Stände zusammengeräumt. Nach dieser Zeit kommen die wahren Helden ins Ziel, schließlich sind sie fast 6 Stunden am Stück gelaufen.

Wir sind nunmal keine Stadtläufer. Im Wald ist es viel schöner und deshalb wird der nächste Marathon ganz bestimmt nicht in einer Stadt sein. Wir haben unsere Quali geschafft und Frankfurt gerockt….na ja, geröckelt und zwischendurch auch geröchelt, das ist die Hauptsache. Für Gabi gab es ein Jubiläum: der 42. Marathon in ihrer Laufkarriere – Respekt! Wir kamen nach 4:54:43 Std. (Gabi) und ich nach 4:54:44 Std. ins Ziel. Für mich war es der allererste Marathon und ich freu mich wie ein Schnitzel, dass ich die letzten Kilometer durchgebissen habe. Ich habe nun ein realistischeres Bild der 56 km in Kapstadt bekommen und schon heute einen Mordsrespekt vor der Strecke. Da heißt es weiterhin üben, üben, üben….

Auch alle anderen vom LT sind gut angekommen: Frank war schon nach 4:24:04 Std. im Ziel und Peter hat das Ziel sogar in unter 4 Stunden erreicht! (3:57:00 Std.). Annette und Michael haben ebenfalls teilgenommen. Annette kam nach 4:13:50 Std. und Michael nach 4:33:52 Std. an.

Text by Marakonny, Fotos Marakonny und Peter

 

  • 01

zuhause, 22. Oktober 2017

Ungewohnte Läufermassen

Da nächsten Sonntag der Frankfurt-Marathon ansteht, hatten wir entschieden, daß die Waldrunden heute kürzer werden sollten also sonst sonntags. Und kaum mailt man rum "am Sonntag wird kurz gelaufen" - schwupp stehen 8 LäuferInnen auf dem Schulparkplatz.

Am Ende lief's auf 3:5 raus. Josef, Frank und Peter liefen knapp 17 km mit 558 Höhenmetern. Annette, Konny, Melanie, Michael, Walter und ich entschieden uns für die Laurahüttenrunde. 8 km, 154 Höhenmeter und das alles gemütlich in der vorher geplanten Stunde. Konny hatte nicht nur Paul sondern nach einem Pinkelpäuschen auch noch zwei im Wald gefundene Steinpilze an Bord.

Die Steinpilze auf den Fotos standen im Weg der Jungsrunde rum, waren aber zu oll, um noch den Weg in den Kochtopf zu finden.

Text Gabi, Fotos Peter und Josef

 

  • 01

Pfälzer Weinsteig, 15. Oktober 2017

Im Zeichen des Pfälzer Weinsteig 100 Meilen Ultratrails

Für heute hatte sich der LT vorgenommen, Teilnehmer des Pfälzer Weinsteig Ultratrails ein Stück ihres Weges zu begleiten. Um 9.30 h trafen sich Gabi, Josef, Frank und ich, um zunächst unsere gewohnte Strecke über den Ungeheuersee zur Lindemannsruh‘ zu laufen. Peter „musste“ schon früher los, weil Steffi Krieg von den MuLis so schnell war, dass sie bereits gegen 7 h morgens an der Lindemannsruh‘ eintraf. Nix war‘s mit ausschlafen für die beiden, das war es aber ohnehin nicht, weil sie am Vortag die Versorgungsstation am Dernbacher Haus übernommen hatten und also sowieso dieses Wochenende für Günther und Christine Bruhn, die Veranstalter, reserviert war. Steffi war an Peters Geburtstag den 60-km-Trail mitgelaufen und sollte auf dem letzten Stück begleitet werden. Nun war sie für uns zu schnell unterwegs, soll heißen, Steffi war weit vor unserem üblichen Lauftreffbeginn am Treffpunkt vorbei.

Als wir anderen an der Lindemannsruh‘ ankamen brauchten wir nicht lange zu warten und es kam eine Gruppe Läufer: Björn, Matthias, Dennis und Elmar wollten gerne von uns begleitet werden. Die Jungs hatten da schon ca. 140 km des Pfälzerwaldes von Schweigen aus durchlaufen. Die Stimmung war top, alle sahen wirklich nicht nach 140 km und 5000 Höhenmetern aus. Wir begleiteten sie 10 km zur Versorgungsstation auf der Battenburg und liefen dann auf dem kürzesten Weg über Bobenheim nach Weisenheim am Berg zurück, denn wir wollten nach dem Duschen die Siegerehrung in Obersülzen nicht verpassen. „Unsere“ Jungs kamen übrigens nach 31:28 h ins Ziel. Steffi bereits nach 27:27 h als dritte Frau - supertolle Leistung – Ihr seid Helden! Herzliche Glückwünsche vom LT WaB.

Text by Konny, Fotos Gabi & Josef

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zuhause, 08. Oktober 2017

Panoramarunde - Klappe, die Zweite

Weil wir uns mitten in der Marathonvorbereitung befinden, wollten Konny und ich heute die Panoramarunde nochmal unter die Füsse nehmen. Unsere Göttergatten (GöGas) entschieden sich, uns zu begleiten. Und schwupp.... waren wir gleich 10 min schneller als letzte Woche. Was aber sicher auch am viel besseren Laufwetter lag.

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