Rheinzabern, 11. Februar 2018

Wie bei den 10 kleinen Negerlein

Heute stand der dritte Teil der Rheinzaberner Winterlaufserie auf dem Programm. Das bedeutet: 20 km sind der Weisheit letzter Schluß. Waren wir im Dezember beim 1. Lauf noch acht "Weisenheimer", waren Josef und ich die letzten Mohikaner, die noch für die Serienwertung antraten. Zu uns gesellte sich Gerhard, der aber beim 10er und 15er nicht anwesend war.

Welche Zeit immer wir uns vorgenommen hatten: der Wind machte es uns heute extrem schwer, unsere Pläne in die Tat umzusetzen. Gefühlt war dauernd Gegenwind, tatsächlich natürlich nicht, aber im Feld nach Hatzenbühl (km 3-4) mußte man sich richtig gegen den Wind stemmen und auch sonst gab es einige Gegenwindpassagen, die das konstante Laufen in der Wunschzeit schwer machten.

Ich hatte morgens noch damit spekuliert, vielleicht eine 1:55er Zeit laufen zu können, am Ende kamen 1:58:27 h dabei raus, mit denen ich aber durchaus zufrieden bin. Alles unter 2 Stunden war vollkommen ok für mich. Auch Josef war mit seinen 1:38:33 h im Reinen, auch wenn er langsamer war als vor Jahresfrist. Gerhard, der Peter leider fototechnisch durch die Lappen ging, kam nach 1:46:57 h in den Zielkanal.

Es gibt eine Theorie, nach der die Serienzeit, wenn man die drei Läufe aus dem vollen Training heraus läuft, der Zeit entspricht, die man aktuell auf Marathon zu laufen in der Lage ist. Demnach könnte Josef seine Bestzeit auf 3:37:24 h drücken, für mich wären derzeit 4:18:40 h drin. Josef wurde 8. in seiner M60 - von immerhin 25. Für mich war Platz 10 von 13 drin.

Text Gabi, Fotos Peter

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