Boyardvillle, 21. Juli 2018

Pizza und Eis - was für ein Preis!

Nicht weit entfernt von unserem Urlaubsort auf der Île d’Oléron an der französischen Atlantikküste wurde am Wochenende der Trail de Fort Boyard mit Strecken von 9 und 17 km angeboten. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen.

Freitags holten wir bereits unsere Startnummern ab, wo wir auch die Transponder zur Zeitnahme und jeweils ein Strandtuch erhielten. Zu viert standen wir dann am Samstagabend am Hafen von Boyardvillle mit 275 anderen Läufern am Start. Bereits nach 1 km bekamen wir einen Vorgeschmack von der trailigen Strecke: wir mussten einen knackigen Anstieg über eine Sanddüne nehmen. Und schon ging es durch den Wald bei Boyardville auf Waldwegen, teils Singletrails und immer wieder kurzen, aber giftigen Anstiegen. Nach etwa der Hälfte der 17 km mussten wir etwa 2 km über den tiefen Sandstrand laufen. Man glaubte überhaupt nicht voran zu kommen! Wieder im Wald gab es nun auch hier immer wieder Abschnitte in tiefem Sand, was auch bei den warmen Temperaturen sehr kräfteraubend war. Bei km 15 ging es dann nochmal über den Stadtstrand, wo alle Läufer den weiteren Weg unten am Meer nutzen, um nicht im tiefen Sand laufen zu müssen.

Am interessantesten war dann die Zielverpflegung: neben Wasser, O-Saft, Cola, Schokolade, Obst und getrockneten Früchten, gab es doch tatsächlich auch Austern und Schnecken!!

Daniel war Schnellster in einer blendenden Zeit von 1:39:12. Damit erlief er sich erstmals einen Platz unter den ersten Dreien seiner Altersklasse! Leider wurde nur der Sieger geehrt. Ich folgte in 1:54:22 und zu meiner Überraschung kam kurz danach Anna mit 1:57:09 zeitgleich mit Michael ins Ziel, der sie auf der Strecke begleitete. Anna gewann ihre Altersklasse und wurde neben einem kleinen Pokal reichlich beschenkt: ein Paar Flip-Flops, ein Startnummernband, eine Trinkflasche, eine Soft Flask und drei Gutscheine von einem Fahrradverleih, für eine Pizza und für einen ½ Liter Eis.

(Annette)

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Tschechien, Anfang Juli 2018

7 x 42

Nachdem ich Michael letztes Jahr von der liebevoll organisierten Veranstaltung in Tschechien vorgeschwärmt habe, hat er mich dieses Mal kurzerhand zum MUM begleitet. MUM steht für Mährischer Ultramarathon, bei dem man Anfang Juli  eine Woche lang jeden Tag einen kurzen Ultra über 43 km, aber mit jeweils fast 1.000 Höhenmetern, durch die Böhmisch-Mährische Höhe läuft.

Außer am ersten und letzten Tag wird man mit dem Bus zu einem Startort gefahren, von wo man dann wieder an den Stützpunkt, die Schule in Lomnice, zurückläuft. Wir Beide hatten uns für den gesamten MUM angemeldet. Für 220 € kann man 8 Nächte in der Schule verbringen, erhält Frühstück, Mittagessen, Zielverpflegung und ein Abendessen im Restaurant und kann sich zudem noch massieren lassen. Die Massage haben wir einmal in Anspruch genommen: Da wurden wir doch tatsächlich fast 40 Minuten durchgeknetet! Die Masseure waren jeden Tag bis meistens 2:OO Uhr in der Nacht bei der Arbeit!

Angereist sind wir mit unserem Wohnmobil, was uns doch einige ruhigere Nächte beschert hat. Und die waren auch richtig nötig, liefen wir doch täglich zwischen 5 h 20 und 6 h 40 bei teils hohen Temperaturen über Feld-, Wald- und Wiesenwege. Am letzten Tag gab es ein Verfolgungsrennen, wie man es vom Biathlon her kennt: Der Durchschnitt der ersten 4 Etappen wurde genommen und die „Langsamsten“ mussten gemäß ihrer Zeitabstände zum Führenden zuerst starten. So war man versucht auf der letzten Etappe die zuvor gestarteten Läufer noch einzuholen bzw. sich von den später startenden nicht zu überholen lassen. Dies führte dazu,  dass die Meisten nochmal einen richtig schnellen Lauf „heraushauten“.

Michael lief dann wegen seines Knies und der Hitze, die ihm etwas zu schaffen machte immerhin 5 Etappen (=215 km) in 29 h und 58 min. Ich lief alle 7 Etappen (= 301 km) in 40 h 38 min. Der MUM endete mit einer großen Siegerehrung und einem anschließenden Buffet, bevor wir uns wieder auf den gut 700 km langen Heimweg machten.

(Annette)

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zuhause, 17. Juni 2018

Ein tierischer Sonntag

Letzte Woche waren Josef, Konny und ich ohne Kamera unterwegs, da hat Konny drei kapitale Pfifferlinge erlegt.

Heute waren wir wieder zu Dritt - Peter, Stefan und ich. Pfifferlinge haben wir keine gesehen - aber erst hat sich ein Eichhörnchen am Parkplatz nicht von uns stören lassen und auf dem Weg zum Plauser Rastplatz hat Peter im Unterholz auch noch ein Reh entdeckt, das sich nicht von ihm und der Kamera erschüttern ließ sondern schön still hielt. Aber nein, es war nicht aus Gips.

An beiden Sonntagen waren wir etwa genauso lang unterwegs, nämlich etwas mehr als 2 Stunden. Und an beiden Sonntagen kamen wir, obwohl wir komplett andere Strecken liefen, auf fast dieselbe Streckenlänge - heute 16,5 km, letzte Woche nicht mal 1 km weniger.

Ein schönes Sonntagsvergnügen!

Text Gabi

Fotos von heute: Peter, Stefan

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Mönchengladbach, 03. Juni 2018

Familie Bruns on the Mönchengladbacher road

Am Sonntag nahmen wir Vier in Mönchengladbach am Santander Marathon teil. Die Startnummernausgabe sowie der Start waren direkt vor der namensgebenden Santander Bank. Von hier aus ging es Richtung Westen bis zu einer 90°-Kurve. Hier war im Ortsteil Venn eine 800 m lange Steigung zu erlaufen. Es folgten weniger schöne Bereiche mitten durch die Stadt und in der breiten Fußgängerzone ging es relativ stark bergab. Zwischendurch lief man an zwei Trommelgruppen vorbei. Die Musik, mit denen der Marathon wirbt, kam aber „nur“ aus der Box.  Das Ziel mit großem Grillevent war am Geroplatz. Bis dorthin waren 10,5 km zu laufen. So mussten Anna und Daniel zwei, Michael und ich vier Runden laufen.

Für Daniel war es auf der Halbmarathonstrecke eine Premiere! Noch nie war er laufenderweise so weit unterwegs. Er meisterte die Strecke jedoch bravourös und lief zwei sehr konstante Runden. So steht seine Halbmarathon Bestzeit jetzt auf 2:13:03. Anna folgte genau eine Minute später ins Ziel, was den Altersklassensieg bedeutete. Bei der Siegerehrung bekam sie hierfür eine „goldene-Eins-Medaille“.  Michael kam nach 4:57:16 ins Marathonziel, ich benötigte 4:43:29.

Fazit: Keine schöne Strecke durch teils menschenleere Straßen, kaum Stimmung (nur im Zielbereich) und in Runde 3 und 4, nachdem die Halbmarathonis von der Strecke sind, ist man bei nur 88 Finishern des Marathons teils ganz alleine auf der Strecke. Dies wird sicherlich nicht unser Lieblingsmarathon!

(Annette)

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Imsbach, 02. Juni 2018

Zu Besuch im „Herzland des Trailrunnings“ beim LC Donnersberg

Frank und ich waren gestern beim Donnersbergtrail. Ich hatte mir die 30 km mit 1200 Höhenmetern und Frank 45 km mit 1800 Höhenmetern vorgenommen. Der Lauf findet erst zum zweiten Mal statt und ist die Fortsetzung des Revierguides vor 3 Jahren, den Max Kirschbaum für das Trailmagazin ausgesucht hat. Wir sind damals mitgelaufen, dass dieser Donnersbergtrail damit zusammen hängt wussten wir bis kurz vor dem Start nicht. Ich jedenfalls hätte mich in diesem Falle wohl für eine kürzere Strecke entschieden. Es gab nämlich auch eine 18 und eine 10 Kilometer lange Strecke. Die Strecken verlaufen größtenteils über den Pfälzer Höhenweg.

Ich bin mit Thorsten Rickel von den MuLis gelaufen, er hatte sich auch für die 30 Kilometerstrecke entschieden, seine bessere Hälfte Steffi Krieg lief die komplette Strecke. Wobei man durchaus sagen kann, Thorsten hatte mehr Luft nach oben als ich.

Am Ende brauchten wir 4 Std. 36 Min. für die Strecke, Frank war mit zusätzlichen 15 Kilometern und 600 Höhenmetern nach 6 Std. 35 Min. im Ziel. Wobei die 150 m Zieleinlauf schon etwas gemein waren, es ging steil bergauf, da war kein Sprint mehr drin...

Die Strecke ist einfach nur toll, überwiegend Trails, sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll. Man sollte das auf jeden Fall vorher geübt haben….und unbedingt die Trailschuhe nehmen. Mit Straßenschuhen ging es gestern bei mir auch, allerdings war die Strecke bis auf den ersten Kilometer trocken. Die ganze Organisation wurde von nur drei Leuten gestemmt, die VPs waren üppig bestückt und die Streckenführung sehr gut markiert, ein großes DANKESCHÖN an die freundlichen Helferinnen und Helfer an den VPs. Nächstes Jahr gerne wieder… und schon habe ich ein neues Ziel!

Text: Konny

Fotos: Thorsten Rickel und Stefan Veth von den MuLis, Konny

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zuhause, 10. Mai 2018

Vatertagsausflug

Da wir feiertags immer vormittags trainieren, trafen sich Birgit, Josef und Peter noch bevor der Regen kam. Eineinhalb Stunden waren der Plan und die Umsetzung brachte 8 min "Verlängerung". Die 3 liefen einfach kreuz und quer, aber irgendwie "natürlich" auch am Ungeheuersee vorbei und über die Moräne nach Hause. 11 km mit 350 Höllenmetern.. äh.. Höhenmetern kamen so zusammen.

Text Gabi

Fotos Josef und Peter

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