zuhause, 01. Mai 2018

Mit Josef und Peter auf dem Männerspielplatz

Wenn unsere Trainingstage auf einen Feiertag fallen, laufen wir immer morgens, um dann den Rest des Tages anderweitig verplanen und verbringen zu können. Obwohl es heute morgen mit 8 Grad kalt war, hatte die Radfahrtruppe um Walter sich wohl nicht entschlossen, Rad gegen Laufschuhe zu tauschen und so gingen Josef, Peter und ich alleine auf die Piste. Wir wollten nur ca. 1,5 Stunden laufen, was uns mit 1:24 h auch gut gelang. Da Peters Haxen wieder hält, nahmen wir natürlich nicht die breiten Wege sondern höhenmeterträchtige Trails, teils abseits jedes norrmalen Weges. Am Ende standen zwar nur 10,5 km auf unseren Uhren, aber auch satte 316 barometrisch gemessene Höhenmeter.

Wo man von Peters Berglaufstrecke auf den blau-weißen Wanderweg kommt (an der Kreuzung, an der es zu Lutz' Blick geht), stand ein Bagger, der natürlich gleich noch begutachtet und bestiegen werden mußte :-). Auch Lutz' Blick statteten wir noch einen Besuch ab. Lutz Fütterling hat auch das Schildchen erneuern lassen, das irgendwelche Hornochsen im Winter geklaut hatten. Was das wohl für einen Sammlerwert haben mag?

Text Gabi, Fotos Josef und Peter

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zuhause, 29. April 2018

Erster Einkehrschwung der Saison

Konny und ich waren heute alleine unterwegs. Naja.. nicht ganz allein. Im Wald da waren zwar keine Räuber aber jede Menge Wanderer, Hundespaziergänger und Mountainbiker. Manche von denen trafen wir sogar mehrmals. Wir liefen ein schönes Ründchen - erst zur Laurahütte, dann den 12er Wanderweg bis Lindemannsruhe und mit einem Abstecher hoch zum Bismarckturm weiter auf dem 12er bis zum See. Dort erwischten wir gerade eine Lücke an der Getränkeausgabe und genehmigten uns erstmal eine Schorle. Unvergoren versteht sich. Nach 15,5 km in 2:17 h inkl. Boxenstopp waren wir wieder in Weisenheim. Nach den Regengüssen der Nacht und des Morgens war der Wald besonders herrlich grün. Waldbaden at its best.

Text und Fotos Gabi

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Kapstadt, 31. März 2018

Vier am südlichen Ende der Welt

Ende März fand der Two Oceans Marathon in Kapstadt statt. Die Ultramarathonstrecke überquert die Kap-Halbinsel von Osten nach Westen. An deren Ende sieht man jeweils den Ozean. Es ist aber immer derselbe Atlantische Ozean. Der Indische Ozean beginnt erst 150 km östlich von Kapstadt, insofern ist der Name nicht ganz korrekt, was aber der ganzen Veranstaltung keinen Abbruch tut...

Es gibt spektakuläre Ausblicke während des Laufes und es ist herrlich über den Chapman‘s Peak drive zu laufen, um auf den Ozean runterzuschauen. Das ist sonst so nicht möglich, denn es herrscht ein reger Autoverkehr.

Aber der Reihe nach: Gabi und Peter, Frank und ich hatten uns vorgenommen, an diesem Lauf teilzunehmen und anschließend in Südafrika entlang der Gartenroute Urlaub zu machen. Entsprechend hatten wir für den Lauf trainiert. Peter fiel im Dezember verletzungsbedingt aus, da waren wir nur noch drei. So hat Peter uns freundlicherweise am frühen Morgen mit dem Auto bis fast an den Start gefahren, um sich später an der Strecke unter die Zuschauer zu mischen.

Die Stimmung, die dort morgens herrscht ist einzigartig. Es starten ca. 11 000 Teilnehmer beim Ultramarathon über 56 km und ca. 1000 Höhenmetern. Für den Halbmarathon starten weitere 16 000 Teilnehmer. Und alle singen – mehr oder weniger mit – bei der südafrikanischen Nationalhymne kurz vor dem Start: Gänsehautstimmung. Dann geht es los. Die Zeit zählt ab Startschuss und die Strecke muss in 7 Stunden absolviert sein. Es gibt strenge cut-off-Zeiten während des Laufes und man wird mitleidlos aus dem Rennen genommen, wenn man einen cut-off auch nur um Sekunden verfehlt. Bei bestem Wetter starteten wir, die Temperaturen kletterten im Laufe des Tages auf um die 26 °C. Das war natürlich heftig für den Kreislauf, hatten wir doch bei nur wenigen Plusgraden trainiert und kamen vom Winter direkt in den Spätsommer. Frank und Gabi machte dann auch die Temperatur sehr zu schaffen, so dass Gabi nach beachtlichen 41 Kilometern Peter in die Arme lief und ausstieg. Frank kämpfte sich mit mir durch, ich hatte zwischenzeitlich starke Knieschmerzen und musste das schöne lange Gefälle nach besagten Chapman‘s Peak überwiegend gehen. Wie auch immer, es war trotzdem schön und beeindruckend, der Lauf und auch wie die Zuschauer am Straßenrand die Läufer anfeuern. Im Zielbereich jubelten sie uns zu, als wären wir die ersten ;-) wieder Gänsehautfeeling. Frank und ich kamen nach 6 Std. 56 Min. erschöpft aber zufrieden mit unserer Leistung ins Ziel.

Text Konny, Fotos Peter und Frank

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Heidelberg, 22. April 2018

Anspruchsvoller Halbmarathon

An diesem Wochenende stand der Halbmarathon in Heidelberg an. Auf 21,1 km sind 500 Höhenmeter zu sammeln, integriert in eine Strecke mit sehr vielen schönen Ausblicken, der berühmte Philosophenweg ist zu erklimmen und oberhalb der Schloßruine geht's dann wieder hinunter Richtung Stadt und ins Ziel auf dem Universitätsplatz. Etwa 3-4 km sind breiter gut laufbarer Waldweg, der Rest Asphalt. Wider andere Befürchtung gab's relativ viel Schatten, so daß man die 25-27 Grad gut aushalten konnte.

Von unserer Truppe waren vier am Start, wobei nur Gerhard tatsächlich auch für den LT Weisenheim am Berg gemeldet hatte. Konny & Frank laufen in Heidelberg traditionell für Henkel, einer der Sponsoren und Franks Arbeitgeber. Und ich war für das Kossmann Laufteam angemeldet. André Kossmann hatte volles Vertrauen in mich gesetzt und mich für den Startblock "unter 2 Stunden" angemeldet. Das laufe ich aber zur Zeit nicht mal auf flacher Strecke und so reihte ich mich freiwillig in den letzten weißen Startblock ein.

Die ca. 3.500 Teilnehmer wurden in vier Blocks auf die Strecke geschickt - die schnellen Hirsche starteten um 9.15 h und die weiteren Blocks dann jeweils fünf Minuten später. Der Lauf ist wirklich gut organisiert. Die Wege sind kurz, es sind massenhaft Toiletten vorhanden, das Gepäck wird aufbewahrt und im Startgeld inbegriffen ist auch der öffentliche Personennahverkehr im gesamten Gebiet der Verkehrsbetriebe Rhein-Neckar - inklusive Shuttlebussen vom Bahnhof zum Start und zurück. Wingertes und ich hatten unsere Autos am S-Bahnhof Pfaffengrund-Wieblingen geparkt und waren die eine Station mit der S-Bahn gefahren. Auf dem Rückweg hatten wir bis zum Heidelberger Hauptbahnhof "Limousinenservice". Die Shuttlebusse fahren zwischen 13 und 15 Uhr halbstündlich, aber um kurz nach 14 Uhr waren wir drei die einzigen Fahrgäste - ein ganzer Gelenkbus nur für uns alleine.

Unser schnellster Mann war Gerhard, der netto 2:06:26 h brauchte. Frank war mit 2:09:36 h nicht mal 10 Sekunden/Kilometer langsamer. Ich war bei km 5 auf Konny aufgelaufen und dann mit ihr gemeinsam unterwegs, bis es am Ende des Waldstücks ziemlich lange bergab geht. Sie konnte es deutlich besser laufen lassen als ich und wir verabredeten uns noch schnell fürs Ziel und schon war sie verschwunden. Mit 2:19:09 h war sie noch gut unter dem unterwegs ausgegebenen Ziel "wir probieren's mal unter 2:20 h". Ich hatte angesichts des Höhenprofils nicht damit gerechnet, unter 2:30 h laufen zu können und bin mit 2:24:06 h sehr zufrieden. Letzte Woche nach dem Weinstraßen-Halb-Marathon hatte ich mich noch für die Idee verflucht, in Heidelberg gemeldet zu haben.

Text Gabi, Fotos Elke und Gabi

 

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Bockenheim, 15. April 2018

Alle zwei Jahre wieder

Im Gegensatz zum Christkind kommt der Marathon Deutsche Weinstraße nur alle zwei Jahre. Für uns alle ist das ein Heimspiel, verläuft die Strecke doch zwischen Bockenheim und Bad Dürkheim, quer durch Weisenheim und zudem noch im Bereich unserer Golfplatzrunde und sowieso in unserem Revier außerhalb des Waldes. Und deshalb sind auch immer viele von uns auf der Strecke. Peter ist seiner Achillessehnenverletzung noch nicht wieder marathonfähig, deshalb hatten wir seine Startnummer verkauft und sie brachte doch glatt der Marathonsiegerin Sabine Schmitt Glück. Deshalb hatte er aber auch Zeit, sich mit seiner Kamera zu bewaffnen und uns an der Strecke aufzulauern.

Die Ergebnisse unserer Truppe:

Marathon:

Jochen 4:23:51 h
Volker 4:32:07 h
Michael 4:59:01 h
Annette 5:22:38 h

Halbmarathon:

Gerhard 2:34:18 h

Duo-Marathon:

Birgit & Sonja 4:05:45 h
Konny & Gabi 4:36:58 h

 

Fotos Peter und Gabi:

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Fotos Frank:

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Foto marathon4you.de

  • Unbenannt

Bericht Gerhard:

Am Sonntag ging es per Bahn zum Weinstraßen Marathon 2018 und der Auftrag hieß " Elke auf ihrem Halbmarathon zu begleiten " und Spass zu haben , also schnell als Schlumpf verkleidet und mit ca. 700 Haribo - Schlümpfen im Rucksack ging es zum Start. Unterwegs haben wir zahlreiche  Lauffreunde  getroffen und leider das Foto -Treffen unseres Lauftreffs verpasst ( Asche auf mein Haupt).

Mit 10 min. Verspätung ging es los und die ersten Kids wurden mit den Schlümpfen versorgt und auch Polizisten, Feuerwehr und andere Helfer wurden nicht vergessen. Wir hatten  noch nie so einen Spaß bei einem Halbmarathon und so flogen die  Kilometer an uns vorbei. Mit 2:34:18 kamen wir ins Ziel und waren zufrieden und ich wurde zum Abschluss als Schlumpf interviewt für das offizielle Marathon - Video der Rheinpfalz und so ging der schöne Tag zu Ende.

Fotos Gerhard und Elke:

  • gerhard01

Westpfalz und Münsterland im März 2018

Sieben Ferientage – sieben Läufe

Die Osterferien haben wir mal wieder für eine Laufreise genutzt. Am 22.03. machte ich mich noch alleine nach Wolfstein in die Westpfalz auf, um freitags und samstags am Pfälzer Berglandtrail teilzunehmen. Wie immer wurden wir samstags um 7:00 Uhr mit dem Bus zur Burg Lichtenberg gefahren, wo der Start pünktlich um 8:00 Uhr erfolgte. Von dort liefen wir immer dem Veldenz Wanderweg und später dem Pfälzer Höhenweg mit 1.800 Hm folgend zurück zu unserem Stützpunkt, der Jugendherberge Wolfstein. In der komplett renovierten und am Tag zuvor eröffneten Jugendherberge waren wir perfekt betreut.

Am nächsten Tag liefen wir direkt vorm Haus auf dem Remigius Wanderweg zum Potzberg. Hier war dann auch nach 28 km der VP. Danach ging es in einer großen Schleife mit  insgesamt 49 km und ca. 1.600 HM wieder zurück nach Wolfstein.

Nach der Zielverpflegung fuhr ich mit dem Wohnmobil schnell nach Hause und holte Michael ab. Gemeinsam fuhren wir dann in der Nacht nach Rheine, wo der Spendenmarathon 5 in 5 Tagen begann. Hier fand sonntags der erste Marathon auf schöner Strecke statt: Michael und ich liefen erst immer am Ufer der Ems, vorbei am Kloster Bentlage und über den Salinenpark zurück zum Laufshop Rheine. Insgesamt waren 6 Runden zu laufen.

Der zweite Marathon wurde am nächsten Tag in Emsdetten gestartet. Hier übernachteten wir mit dem Wohnmobil direkt am Start. Ich lief den Marathon alleine, Michael schaute sich per Fahrrad die Gegend an. Die 10 km lange Runde war nicht so prickelnd, waren doch in der ländlichen Gegend relativ viele Autos und riesige Traktoren unterwegs.

Am dritten Marathon Tag war die Strecke wieder schöner: Ständig lief ich am Dortmund-Ems-Kanal entlang auf einer 10 km Strecke über zwei Brücken. Auf dem Rückweg ging es direkt an den Industrieanlagen der BASF Coatings vorbei.

Die schönste Strecke der Serie war in Warendorf am 4. Tag. Hier begleitete mich auch Michael noch einmal. Wieder liefen wir 4 x 10 km um den Emssee, dann ein Stück an der Ems entlang und leicht bergauf in ein kleines Waldstück. Nach fast exakt 5 h waren wir im Ziel und Regen setzte ein – Glück gehabt.

Am letzten Tag ging ich nochmal alleine auf die Strecke in Oelde. Und dies fast wörtlich gemeint: Da wir abends zu einer Einladung mussten, startete ich 3 Stunden vor dem offiziellen Start. Ich war mit einem Plan bewaffnet und suchte mir so den Weg, da die Markierung vom Vortag durch den nächtlichen Regen fast komplett abgewaschen war. Es waren 7 Runden a 6 km zu laufen und die fielen mir zu Beginn bei kaltem Wind richtig schwer. In der dritten Runde wurde dann der VP aufgebaut und ich bot mich an, die Strecke neu mit Sprühkreide zu markieren – eine ganz neue Erfahrung. Nach fast 5:20 h war dann auch der 5. Spendenmarathon bzw. der 7. Lauf in sieben Tag gefinisht. Zur Belohnung gab es ein echt leckeres Weizenbier vom Sponsor, der Pott-Brauerei. 

So verging die erste Ferienwoche laufend wie im Flug mit vielen netten, teils neuen Laufbekanntschaften.

(Annette)

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