zuhause, 25. März 2018

Zeitumstellung geglückt

Kaum ist Sommerzeit, kommt endlich auch die Sonne und mit ihr Wärme. Um 9.30 h zur besten Lauftreffstartzeit war's allerdings mit 5 Grad noch ziemlich frisch. Vielleicht fanden sich deshalb mit Josef, Gerhard, Frank und Peter nur 4 Läufer am Treffpunkt ein. Gerhard war am letzten Wochenende gerade 24 h unterwegs, Frank will am kommenden Wochenende Ultra laufen und Peter beginnt nach drei Monaten Sportpause gerade erst wieder mit dem Training, so daß nur 1,5 h auf dem (Trainings)Plan standen. Das Kleeblatt lief mal wieder überwiegend abseits der breiten Wanderwege, stattete Lutz' Blick einen Besuch ab und war nach 13,5 km in 1:38 h wieder zuhause.

Konny und ich tapern gerade, wir gingen mit Paul aber auch zu Fuß - 5 km nach Freinsheim, um dort gemeinsam zu frühstücken. Im Februar hatten wir für jeden Laufkilometer 10 Cent in ein Kässchen geschmissen, für den "guten Zweck" uns quasi gegenseitig zum Frühstück einzuladen. Und das taten wir heute - voller Genuß.

Am Nachmittag gingen Peter und ich noch ein bißchen spazieren und trafen in Bobenheim Jochen und Doppel-Yvonne beim nachmittäglichen Training.

Text Gabi, Fotos Josef, Peter, Frank, Gabi

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Heilbronn, 17./18. März 2018

24 Stundenlauf - Benefizlauf für Nepal

Morgens um 06.30 Uhr haben wir Andrea und Thomas abgeholt und sind mit 2 Autos nach Heilbronn gestartet. Es war ein unsicheres Gefühl zu solch einer Veranstaltung zu fahren, denn es war Neuland in unserem Läuferleben.

Um 07.45 Uhr, eigentlich viel zu früh, kamen wir an und hatten noch die freie Parkplatzwahl. Somit konnten wir ganz nahe an der Laufstrecke parken, was sich später als Vorteil erwies.

Gemütlich einen heißen Milchkaffee getrunken und dabei schnell Kontakt gefunden zu anderen Neulingen und zu altbekannten Läufern wie z. B. Conny Kaltwasser oder Gerhard Bracht. Michael und Annette Bruns waren  mittlerweile auch angekommen.

Elke war meine Betreuerin, aber sie wollte sich trotzdem eine Medaille erlaufen und dies bedeutete 15 Runden à 2470 m also ca. 37 km mussten bewältigt werden.

Nach dem Briefing ging es um 10.00 Uhr los.

Ich legte mir einige Motivationsschwellen zurecht und tatsächlich haben mir diese Schwellen auch mental geholfen Runde um Runde zu absolvieren. Meine weiteste Strecke war bisher der Rennsteiglauf mit 72 km gewesen und diese Marke wollte ich heute als Minimalziel übertreffen. Mein nächstes Ziel war es die 100 km erstmals zu knacken und mein Traumziel war es, um die 130 km zu laufen.

Die ersten 100 km lief ich zusammen mit Annette und dies war sehr angenehm, denn sie hat auf den langen Strecken wesentlich mehr Erfahrung als ich und wir harmonierten sehr gut und wir liefen Runde für Runde gemeinsam ( auch Ihr meinen Dank ).

Nach ca. 14 Stunden erreichten wir gemeinsam die 100 km Marke. Es war bereits Mitternacht und Annette machte nun eine längere Schlafpause.

Thomas u. Andrea waren mittlerweile zufrieden im warmen Clubhaus, blieben noch etwas, machten sich dann aber in der Nacht auf den Heimweg (vielen Dank Euch beiden).

Nach einer Pause machte ich mich nun wieder auf die Strecke. Leider wurden die  Wetterbedingungen immer schlechter. Es war nun schon sehr kalt und stark windig geworden. Temperaturen um die -4 Grad zzgl. ordentlichem Wind und Schneegestöber machten uns allen den Lauf nicht einfacher. Auch die Helfer mussten der Kälte trotzen, sie hatten es nicht einfacher - aber sie waren die gesamte Nacht fürsorglich für uns da.

In der Nacht waren leider nur noch wenige Läufer auf der Strecke und bis ca. km 120 lief es noch gut. Mein Knie meldete sich und ich war sehr dankbar, dass es erst jetzt kam, denn ich wusste was es bedeutete.

Mein Schritt wurde wesentlich kürzer und glücklicherweise kam Elke gegen Morgen auf die Strecke zurück und so verbrachten wir die letzten 4 Stunden gemeinsam nebeneinander dem Wetter trotzend. Annette war mittlerweile in den frühen Morgenstunden auch wieder unterwegs.

Da es keine Restmeterwertung gab und ich wusste, dass ich keine ganze Runde mehr beenden kann, ging mein Unternehmen “erster 24 Stundenlauf “nach 23 Std. und 45 Min. zu Ende.

Mit 59 Runden erlief ich den 7. Platz in der Gesamtwertung Männer mit ca. 145,7 km.

Annette             erreichte 53 Runden ca. 130,9 km     2. Platz bei den Frauen gesamt

Elke                 erreichte 15 Runden ca.   37,0 km    

Thomas           erreichte 30 Runden ca.   74,1 km

Andrea            erreichte 18 Runden ca.   44,4 km

Michael           erreichte 18 Runden ca.   44,4 km

 

Bericht Gerhard

 

Debut als 24-Stundenläufer

Am Wochenende gaben wir (Elke, Gerhard, Michael und ich) unser Debut bei einem 24 Stundenlauf, der in Heilbronn erstmalig zugunsten eines Gemeindezentrums in Nepal durchgeführt wurde.

Am Samstagmorgen um 10:00 Uhr ging es bei kühlen 2°C auf einer 2,47 km langen Strecke direkt am Neckar los. Zuerst liefen wir vom ASV Restaurant in südlicher Richtung bis zur Brücke über den Neckar. Dann folgten wir einem Radweg Richtung Norden bis zur Überquerung der Erwin-Fuchs-Brücke, an der auch der größte Anstieg der Strecke zu bewältigen war. Immerhin kamen pro Runde 9 Höhenmeter zustande. Auf der Brücke liefen wir Richtung Osten, was jedes Mal an dem heftigen und eisigen Wind zu spüren war. Nach der Brücke ging es dann scharf rechts ab über den Wertwiesenpark wieder zurück zum ASV.

Die ersten Runden lief ich vor allen Dingen mit Gerhard vom LT, hie und da mal mit anderen Laufbekanntschaften. Michael war etwas schneller als wir unterwegs, wollte er doch „nur“ eine kleinere Strecke bewältigen. Er beließ es dann auch bei 18 Runden und 44,5 km, da die Kälte und der Wind wirklich zermürbend waren. Gerhard und ich nahmen uns zu Beginn die magische Grenze von 100 km vor, die wir dann nach ca. 14 ½ Stunden auf dem Tacho hatten. Zu diesem Zeitpunkt lag ich auf dem 2. Gesamtplatz, als dann auch der gemeldete Schneefall so richtig einsetzte. Elke war auch immer wieder auf der Strecke, um 15 Runden zu schaffen und sich eine Medaille zu erlaufen.

Ich machte dann bis morgens um 6:00 Uhr eine Laufpause, was in unserem Wohnmobil mit kaputter Bordbatterie bei + 0,6 °C nicht so prickelnd war. Als ich mich nun bei – 3°C wieder auf die schneebedeckte Strecke begab traf ich auf Gerhard, der sich kaum eine Pause gönnte! Zwischenzeitlich war ich auf den 4. Gesamtrang abgerutscht, 5 km hinter der drittplatzierten Frau. Doch ich fühlte mich gut erholt und konnte nochmal „schnelle“ und gleichmäßige Rundenzeiten hinlegen, sodass ich am Ende 53 Runden mit ca. 131 km erlaufen konnte. So weit war ich noch nie laufend unterwegs. Und das Ganze reichte dann noch zum 2. Platz bei den Frauen. Gerhard schaffte sogar 145 km und Elke machte morgens noch die fehlenden Runden perfekt, sodass es für uns alle vom LT ein unvergessliches, wenn auch kaltes und anstrengendes Wochenende wurde.

Bericht Annette

 

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zuhause, 18. März 2018

Der Winter ist zurück

Vorhergesagt aber trotzdem überraschend kam in der Nacht der Winter zurück. Heute morgen war alles weiß und es schneite und schneite und schneite. Wir hätten nicht gedacht, daß es wirklich aufhören würde, aber schon kurz nach 9.30 h liefen wir ohne Nachschub von oben durch den schneebedeckten Wald. Wider Erwarten waren wir zu Sechst plus Hündin: Josef, Walter, Peter, Stefan, Birgit mit Inka und ich. Der ursprüngliche Plan war, zwei Stündchen zu laufen, beim Loslaufen verwarfen wir den eigentlich und wollte maximal 1,5 Stunden durch den Schnee stapfen.

Peter hatte aber nach seiner langen Verletzungspause wieder Blut geleckt und lenkte die Truppe zu den Kupferbergfelsen. Von dort ging es Richtung Lindemannsruhe. Die schnellen Jungs liefen bis zum Parkplatz und dann via Suppenschüssel und Moräne nach Hause. Birgit, Peter und ich bogen vor der Lindemannsruhe schon ab und nahmen den Weinsteig zum See und von dort nach Hause - Peter mit Schwung über die Moräne, wo die anderen zu ihm aufliefen.

Die PWV-Hütte am See startete heute in die Saison 2018, aber uns war zu kalt für einen ersten Einkehrschwung - den heben wir uns lieber für besseres Wetter auf.

Am Ende waren wir dann doch 2 Stunden unterwegs unsere Uhren zeigten zwischen 14 und 15,5 km. Konny & Frank liefen mit Paul aufgrund der zugeschneiten Straßen alleine zuhause in Wattenheim und zufälligerweise waren sie mit 14 km in 2:02 h genauso lang unterwegs wie wir. Angewandte Telepathie :-)

Text Gabi, Fotos Josef, Peter, Gabi

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zuhause, 11. März 2018

Frühling läßt sein blaues Band...

Erstmals waren wir heute in 3/4-Hosen bzw. kurzen Hosen unterwegs - schon morgens um 9 Uhr zweistellige Temperaturen bewogen uns dazu. Ok - bewogen Frank dazu, der dann Konny und mich zurecht nötigte, unsere Winterklamotten zuhause zu lassen. Für uns drei stand heute die Rahnfelsenrunde auf dem Programm, jemand anderes aus dem Lauftreff ließ sich nicht am Treffpunkt blicken.

Wir hatten uns die Rahnfelsenrunde ausgesucht, um nochmal ein paar Höhenmeter zu sammeln. Schön war's im Wald - auf den ersten Kilometern hatten wir ein Gratis-Vogelkonzert, das dann aber bei einsetzendem Nieselregen abebbte. Auf dem Rahnfelsen hatten wir einen tollen Ausblick, auf dem Weg dorthin konnte man auch den Donnersberg ausmachen.

Wir entschlossen uns dann noch zu einem Schwenk über die Heidfelsen und via Lindemannsruhe und Suppenschüssel kamen wir wieder oberhalb des Sees an. Frank entschied sich, den Rückweg nach Weisenheim über die Moräne anzutreten und Konny und ich liefen via Rehbrünnchen nach Hause.

Am Ende hatten wir 21,3 km mit über 400 Höhenmetern in 2:55 h auf der Uhr. Schee war's!

Text Gabi, Fotos Gabi & Frank

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Wattenheim, 4. März 2018

Erfroren, bis das GPS eingeloggt hat

Heute ist die Kapstadtvorbereitungstruppe mal nicht in Weisenheim gestartet sondern vor der Haustür von Konny und Frank in Wattenheim. Dort lag noch ordentlich Schnee, als wir um kurz nach halb zehn starteten. Für heute waren 11 Grad angesagt, so richtig glauben konnten wir das erstmal nicht. 11 wurden es dann zwar nicht, aber der Nebel lichtete sich und irgendwann kam auch die Sonne durch.

Wir liefen durch den Wald nach Hettenleidelheim und weiter nach Nackter Hof. Von dort ging's unsere NH-Runde rückwärts nach Neuleiningen und Kleinkarlbach. Dort bogen wir auf den Eckbachmühlenweg ab und kreuzten dann nach einem Warmer-Tee-Einkehrschwung beim Bäcker in Kirchheim die Straße nach Bissersheim, um über den Golfplatz nach Weisenheim hoch zu laufen. Von hier ging's dann durchs Langental via Ungeheuersee zum Langentalparkplatz und weiter nach Altleiningen. Nachdem mir schon vor Weisenheim ziemlich der Stecker gezogen war, mußte ich leider viel wandern. Konny blieb dankenswerterweise an meiner Seite und Frank lief alleine vor. Er kam uns mit dem Auto bis zur Burg Altleiningen entgegen, so daß uns am Ende die letzten 1,5-2 km nach Wattenheim fehlten. Wir hatten etwas über 36 km auf der Uhr - in 5:12 h. Frank brauchte 4:59 h für knapp 39 km.

Den Belohnungskaffee und den leckeren Kirschkuchen hatten wir uns trotzdem verdient.

Text Gabi, Fotos Gabi & Konny

 

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Donnersberg, 24. Februar 2018

Der Donnersberg rief!

Sonja, Annette, Michael, Jochen und Josef kamen!!

 

Morgens hatte ich auf der Wetter APP die Laufbedingungen beobachtet. Um 8:00 Uhr,  Dannenfels -6°  gefühlte -12° bei Windgeschwindigkeit von 25km/h.

Mittags 13:00 Uhr Dannenfels -1° gefühlte -5° bei 28km/h.

Bei der Hinfahrt zum Start nach Steinbach hatten wir herrlichen Sonnenschein und plus 1°, mit der richtigen Kleidung ideale Laufbedingungen. Nach dem Start, ab Ortsausgang bis Dannenfels hatten wir starken Gegenwind und war doch recht unangenehm. Bereits bei der Startaufstellung wurden wir vor einer Eisplatte im Waldgebiet von Dannenfels gewarnt, da Wasser quer über die Straße floss. An dieser Stelle stand ein Streckenposten, der die Straße bis auf einen schmalen Durchgang abgesperrt hatte und der Durchgang war kräftig gesalzen.

Die letzten 100 Meter vom Parkplatz zum Ziel waren  eisfrei und bereits leicht matschig gelaufen. Sonja, unser Küken neu in der W40, musste sich leider mit der Holzmedallie in 40:23 min begnügen, Annette und Michael liefen in 48:37 min bzw: 52:52 min über die Ziellinie, Gastläufer Jochen Willner brauchte 53:52 min und ich kam nach 45:08 min oben an und war damit 21 sec. langsamer als mein letzter Donnersberglauf vor 5 Jahren.

Nach ein paar Becher heißem Tee am Parkplatz und kurzem Smalltalk mit bekannten Läufer/innen bin ich mit Florian (der Sohn von einem verstorbenen Arbeits- und Berglaufkollegen) wieder zum Start zurückgelaufen.

Bericht Josef, Fotos LC Donnersberg und Raduz Zahoransky

 

 

  • Josef-Donnersberglauf-2018-1