Pfälzer Weinsteig, 15. Oktober 2017

Im Zeichen des Pfälzer Weinsteig 100 Meilen Ultratrails

Für heute hatte sich der LT vorgenommen, Teilnehmer des Pfälzer Weinsteig Ultratrails ein Stück ihres Weges zu begleiten. Um 9.30 h trafen sich Gabi, Josef, Frank und ich, um zunächst unsere gewohnte Strecke über den Ungeheuersee zur Lindemannsruh‘ zu laufen. Peter „musste“ schon früher los, weil Steffi Krieg von den MuLis so schnell war, dass sie bereits gegen 7 h morgens an der Lindemannsruh‘ eintraf. Nix war‘s mit ausschlafen für die beiden, das war es aber ohnehin nicht, weil sie am Vortag die Versorgungsstation am Dernbacher Haus übernommen hatten und also sowieso dieses Wochenende für Günther und Christine Bruhn, die Veranstalter, reserviert war. Steffi war an Peters Geburtstag den 60-km-Trail mitgelaufen und sollte auf dem letzten Stück begleitet werden. Nun war sie für uns zu schnell unterwegs, soll heißen, Steffi war weit vor unserem üblichen Lauftreffbeginn am Treffpunkt vorbei.

Als wir anderen an der Lindemannsruh‘ ankamen brauchten wir nicht lange zu warten und es kam eine Gruppe Läufer: Björn, Matthias, Dennis und Elmar wollten gerne von uns begleitet werden. Die Jungs hatten da schon ca. 140 km des Pfälzerwaldes von Schweigen aus durchlaufen. Die Stimmung war top, alle sahen wirklich nicht nach 140 km und 5000 Höhenmetern aus. Wir begleiteten sie 10 km zur Versorgungsstation auf der Battenburg und liefen dann auf dem kürzesten Weg über Bobenheim nach Weisenheim am Berg zurück, denn wir wollten nach dem Duschen die Siegerehrung in Obersülzen nicht verpassen. „Unsere“ Jungs kamen übrigens nach 31:28 h ins Ziel. Steffi bereits nach 27:27 h als dritte Frau - supertolle Leistung – Ihr seid Helden! Herzliche Glückwünsche vom LT WaB.

Text by Konny, Fotos Gabi & Josef

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zuhause, 08. Oktober 2017

Panoramarunde - Klappe, die Zweite

Weil wir uns mitten in der Marathonvorbereitung befinden, wollten Konny und ich heute die Panoramarunde nochmal unter die Füsse nehmen. Unsere Göttergatten (GöGas) entschieden sich, uns zu begleiten. Und schwupp.... waren wir gleich 10 min schneller als letzte Woche. Was aber sicher auch am viel besseren Laufwetter lag.

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Kleinkarlbach, 03. Oktober 2017

Heimatnahes Kilometerfressen

Zum 7. Mal veranstalteten Peter und ich unseren 6 h-Lauf in Kleinkarlbach. With a little help from many friends, die meisten vom Lauftreff. Annette, Michael und Gerhard waren als Läufer auf der Piste. Hier sind  ihre Berichte:

Annette:

Ein Heimspiel ist was Tolles: Als Langschläfer - wie ich einer bin – kann man am Feiertag (fast) ausschlafen, man fährt nur ein paar Kilometer zum Start, weiß genau wo man einen günstigen Parkplatz findet und kennt die Strecke  (mittlerweile) ziemlich gut. Hinzu kommt das Treffen so vieler bekannter Mitläufer (o.k., das hat man bei den meisten Läufen) und - ganz ungewohnt - die netten, aufmunternden Worte und das Erfüllen von Sonderwünschen am VP von den eigenen „Vereinsmitgliedern“. Danke Allen dafür!!!!!

Die ersten 8 Runden war ich eigentlich viel zu schnell unterwegs, das ergab sich aber wegen der guten Gespräche mit den anderen Läufern und war auch so in Ordnung. Dann drehte ich die nächsten Runden in dem mir angenehmen Tempo und hatte nach etwa 4:30 h ein kleines Tief, das aber bei einem solchen Lauf irgendwie dazu gehört. Eine etwas langsamere Runde genügte und es lief wieder besser. Wie sollte es auch anders sein bei den perfekten Bedingungen. 20 Minuten vor Schluss wollte ich dann mein Fähnchen zur Markierung der Reststrecke haben, aber Gabi meinte, da sei noch eine Runde drin. Und tatsächlich schaffte ich es nochmal mit einem kleinen Endspurt, den Startbereich zu passieren. So schaffte ich sogar bei meinem dritten Start in KKB einen neuen persönlichen Streckenrekord.

Nach den wie immer warmen Duschen durften wir uns bei einem leckeren Salat- und Nudelbuffet erholen. Bei der Verabschiedung wurden wir gefragt, wie weit wir denn noch nach Hause fahren müssten: „20 Minuten“ – Heimspiel eben!

Michael:

Mit großer Vorfreude bin ich am Feiertag den 6 Stundenlauf in Kleinkarlbach angegangen. Vor dem Lauf konnte man schon etliche Lauffreunde begrüßen. Das gab der Veranstaltung fast schon einen familiären Rahmen. Mit dem Laufen lief es bei mir nicht rund. Schon ab der ersten Runde hatte ich tierischen Hunger. In jeder Runde habe ich alles Mögliche gegessen. Trotzdem war ich saft- und kraftlos. Bei einer solchen Strecke mit den dauernden Steigungen war das natürlich tödlich. Von Anfang an nahm ich mir vor den Marathon durchzulaufen und das Rennen dann zu beenden. Nach 5 Stunden und 5 Minuten war das erreicht. Danach bin ich etwa 1 1/2 Runden zu Fuß gegangen. Die letzte Runde bin ich dann wieder schneller gelaufen und habe noch fast 47 km geschafft. Trotz aller Widrigkeiten hat mir der Lauf und vor allem der apres-Lauf viel Spaß gemacht. Nächstes Mal bin ich wieder dabei - allerdings gut gestärkt mit ausreichend Polstern.

 

Gerhard:

Kleinkarlbach war schon immer etwas besonders für mich,  denn 2013 hatte ich den 6 Stundenlauf als Zuschauer in der Sonne sitzend verbracht und die Läufer stundenlang angefeuert. Die Läufer grüßten mich damals freundlich und unter anderem rief ein Läufer: “beim Nächsten bist du dabei “. Tatsächlich war ich 2015 als Läufer dabei und nun war es schon wieder soweit.

2015 erreichte ich 47,83 km und  bewältigte alle Steigungen gehend. 2017 war ich verunsichert wie ich diesmal die Steigungen angehen sollte. Die Laufkollegen in KKB sind mir vertraute Läufer und einer gab mir den Tipp, heute besonders in meinen Körper reinzuhören und so machte ich mich auf den Weg. Die ersten Runden lief ich die Steigungen noch komplett und dann, gerade noch rechtzeitig, wurde mir klar, dass ich dies nicht 6 Stunden bewältigen konnte und beschloss  nur 75% der Steigung zu laufen und den Rest zu gehen. Durch die Gespräche unterwegs und Aufmunterungen des Lauftreffs an der VP lief es heute sehr gut und ich kam mit 53,30 km und ca. 850 Höhenmeter ins Ziel und war damit sehr zufrieden.

Bedanken möchte ich mich bei allen die mich unterwegs angefeuert haben, den Helfer an der VP und natürlich bei Gabi und Peter die einen solchen Lauf möglich gemacht haben. Beim anschließenden Nudelbüffet habe ich es mir gut gehen lassen. Das habe ich mir verdient :-)

 jede Menge Fotos mit Lauftreffbezug von Klaus und Peter:

 

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zuhause, 01. Oktober 2017

Ein paar Selfies gefällig?

Konny und ich waren heute die Einzigen, dei um 9.30 h zum normalen Lauftrefftermin trainieren wollten. Klaus lief eine gute Stunde später los.

Wir hatten uns im Hinblick auf unser Marathonprojekt entschieden, die Panoramarunde zu laufen. Von kurzen Abschnitten abgesehen ist die Strecke komplett asphaltiert und betoniert. Und von einigen kurzen Abschnitten abgesehen läuft man überall auf Bürgersteigen, Radwegen und Wirtschaftswegen. Wir sind sie wirklich schon lange nicht mehr gelaufen, wurde mal wieder Zeit. Wir hatten auch echt superschönes Wetter erwischt. Als wir losliefen, zeigte das Thermometer nur 10 Grad und kurz vorher wehte auch noch der von den Wetterfröschen angekündigte Wind. Und dann: Ruhe. Es wurde wärmer und wärmer, wir waren zu dick angezogen. Konny hatte vorgesorgt und statt langer Ärmel Ärmlinge angezogen. Wie immer zog der lange Anstieg von Bad Dürkheim hoch nach Weisenheim unsere Stecker. Wir retteten uns gerade noch so an der Umgehungsstraße ins Eiscafé, um unseren Eimer Belohnungsmilchkaffee nicht noch selbst kochen zu müssen.

Vorsicht Wiederholungsgefahr: nächste Woche laufen wir diese Runde nochmal!

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Hertlingshausen, 16. September 2017

Pfalztrail 2017 mit Heimvorteil

Wider Erwarten war das Wetter phantastisch. Der 6. Pfalztrail in Hertlingshausen wartete auf mit Sonnenschein und warmen Temperaturen. Waren es morgens, als wir losfuhren noch 6 °C kletterte das Thermometer auf bis zu 16°C und gefühlt noch höher.

Ich habe mich für den Halftrail mit fast 33 km angemeldet, weil Frank nächste Woche Peters Geburtstagslauf von 60 km mitläuft, musste er pausieren. Vom LT kam Gerhard, der seine Freundin Elke auf der 16 km Strecke begleitete. Mit von der Partie war auch Erich Krumbacher von den MuLis, der den Halftrail walken wollte.

Dank des guten Wetters war die Stimmung unter den Läufern entsprechend heiter. Los ging‘s um 11 h. Die Strecke ist wirklich schön. Natürlich alles Heimstrecke mit Heimvorteil, weil das „unsere“ Strecken sind, die wir sonntags immer wieder gerne laufen. Bei Kilometer 15 erinnerte ich mich an den Ratschlag eines ehemaligen und sehr erfahrenen, jetzt schon berenteten Läufers. Er hatte mich beim Römerlauf in Eisenberg 2015 mit den anderen Teilnehmern zur Wechselstation gebracht: „Mädsche, bei der Hälfte der Strecke musst Du Dich noch ganz entspannt fühlen.“ Okay…, ich fühlte mich keineswegs entspannt und war noch nicht mal bei der Hälfte, also hab ich versucht auf den geraden und abschüssigen Strecken ganz locker zu laufen, um mich etwas zu erholen.

Ich hab‘ echt gekämpft… Die eindeutig schönste Teilstrecke kam nach dem 3. VP runter zum Kupferbergfelsen. Die Strecke hatte ich ganz für mich alleine, keiner vor mir und kein Mensch hinter mir, es war ganz still im Wald. Das war insofern außergewöhnlich, als man sonst nie ganz für sich laufen konnte. Schließlich waren …. Läufer unterwegs. In Höningen die Treppe vom Wald hoch in den Ort, ich kam mir vor wie 70 und älter…. Auf der Bank in der Hauptstraße saß gemütlich in der Sonne – mein Mann in Laufklamotten, um mich die letzten 8 km zu begleiten. Da lief es wieder etwas besser und mit Frank als Pacemaker hab ich es dann doch noch in knapp unter 4 Stunden ins Ziel geschafft. Elke und Gerhard liefen ihre 17 km in 2 Stunden 13 Minuten. Beide sahen ganz entspannt und zufrieden aus und so schließe ich daraus, dass die beiden auch ihren Spaß hatten. Schön war‘s, nächstes Jahr gerne wieder!

Text by Konny

Fotos by Frank

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zuhause, 17. September 2017

Die Kuchenrunde

Heute morgen auf dem Schulparkplatz: gähnende Leere. Aus diversen Gründen hatte fast niemand Zeit fürs Sonntagstraining und so waren Konny, Frank, Peter und ich alleine auf weiter Flur. Konny hatte gestern den Halftrail beim Pfalztrail geschafft, Frank hatte sie die letzten 8 km begleitet und Peter und ich hatten die Nackterhofrunde unter den Füssen, so daß es für uns alle die zweite (lange) Einheit des Wochenendes war. Vor allem wir Mädels wollten erstmal gucken, was unsere Beine so sagen und machen und so gingen wir erstmal auf unsere Kleine Seerunde. Am Ungeheuersee angekommen, liefen wir dann weiter Richtung Langentalparkplatz und an der Sitzecke am Beginn des Totenweges, an der man nach rechts Richtung Lutz' Ausbilck abbiegen würde, wählten wir den linken Abzweig zur Lindemannsruhe.

Unsere Muskulatur war inzwischen warmgelaufen, so daß auch der Bismarckturm nicht von uns verschont wurde. Auf dem Weg hoch trafen wir noch auf Frank Neblungs sonntägliche MTB-Truppe. Die sammelte sich aber am Turm nur und fuhr direkt weiter. Wir hingegen legten eine herrliche Kaffee-Tee-Kuchen-Pause ein. Die Wirtin vom Turmkiosk backt den selbst und sowohl der Apfelstreusel als auch der noch warme Kirsch-Mohn-Streusel waren jede Sünde wert.

Inzwischen waren wir den Jungs aber etwas zu lahm geworden und sie liefen eine andere Strecke zurück nach Hause. Mehr Kilometer hatten sie am Ende nicht auf der Uhr, aber fast 100 Höhenmeter mehr. Nun ja...

Schee war's, wenn auch leider schon herbstlich kühl. So langsam aber sicher werden die Klamotten dicker und länger. Schade.

Text Gabi, Fotos Peter und Gabi

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