Gillenfeld, 27. August 2017

Josef in der alten Heimat

Mit dem HM beim Maare Mosel Lauf war ich zufrieden. In 1:51:05, nach meiner Uhr 377Hm, ein ewiges rauf und runter mit wenigen echten flachen Passagen.

Letztes Jahr hätte ich mit der Zeit in der M60 Platz 2 gemacht, dieses Jahr waren etliche starke Jungs vom Kaliber    „Peter“    unterwegs, so dass es Platz 8 von 19 wurde

Ludwigshafen, 25. August 2017

4 x 4 x 4 = 14

Zum zweiten Mal fand auf der Ludwigshafener Parkinsel der Insellauf statt - ein Staffellauf für Viererteams, bei dem jeder Teilnehmer eine 4 km-Runde über die Parkinsel, eine der grünen Lungen der Chemiestadt, drehen mußte.

Wir schon im vergangenen Jahr schafften wir es tatsächlich, vier Staffeln zu melden. Wie das so ist, gibt's gegen Ende noch immer ein bißchen Läuferkarussell. So kam es, daß die Staffel "Familie Bruns & friend" am Ende doch ausschließlich aus Familie Bruns (Anna, Annette, Michael) bestand, Annette aber 2x laufen mußte.Dabei zeigte sie, wie gut ihre Performance zur Zeit ist, mit 18:49 min für ihre erste Runde war sie die drittschnellste WaBlerin mit der viertschnellsten Zeit. Mit 1:22:17 h wurden die Vier vom Zeitnehmer erfasst.

"Unsere Flitzer" waren unsere schnellen Jungs Peter, FrankN und Josef, verstärkt durch Rainer Eberling, einem Ex-Weisenheimer, der jetzt in Derkem wohnt. Sie wurden ihrem Namen gerecht und waren mit 1:10:57 h unser schnellstes Team. Peter legte mit 17:18 min als Startläufer vor, Rainer war mit 15:31 min wie vorhergesagt unser schnellster Läufer.

"Paarweise" waren wie schon 2016 Frank, Konny, Peter und ich unterwegs. Peter war unser Schlußläufer und blieb nochmals deutlich unter 19 min. Aber auch Frank hatte mit 19:02 min gut vorgelegt. Für die Startläufer ist es anfangs immer am schwierigsten, sich nicht vom losstürzenden Pulk zum Überpacen verleiten zu lassen. Mit 1:21:09 h waren wir 46 Sekunden schneller als 2016.

Als "gemischtes Doppel" waren Birgit, Elke, Gerhard und Volker am Start. Sie brauchten 1:24:54 h - wobei Gerhard nur fünf Tage nach seinem harten 63 km-Trail, nach dem er nach eigener Aussage einen "Mördermuskelkater" hatte, mit 19:18 miin eine tolle Zeit auf die Parkinsel ballerte.

Die meisten von uns waren schneller als letztes Jahr - zufrieden waren wir aber alle, trainieren wir ja so kurze Strecken, bei denem man immer am Limit läuft, überhaupt nicht.

Mit Klaus und seinem Sohn Frank hatten wir sogar unsere Privatfotografen auf der Insel, von denen die Fotos sind.

Auf dem Hafenfest ließen wir den Abend noch gemütlich ausklingen, auch wenn der Stand mit dem leckeren Backfisch vom letzten Jahr nicht da war. Während des Wettbewerbs kam mal eine kurze Sturmböe auf, die sich dann offenbar etwas weiter im Wonnegau entlud. Auf dem Hafenfest sorgte er für abgedeckte Zelte und umgestürzte Kuchenvitrinen.

P.S. Walter war auch da, er lief fremd mit seiner Radfahrertruppe.

 

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Laubach, 20. August 2017

63 Km und 1600 HM über Deutschlands längste und höchste Hängeseilbrücke „Geierlay“

Nachdem wir bei Elkes Schwägerin bis um 01.00 Uhr den 50. Geburtstag gefeiert haben, war die Nacht für mich ziemlich kurz denn um 04.30 Uhr ging es los zum 1. Hubut-Trail (Hunsrückbuckeltrail).

Die Fahrt verlief reibungslos bis etwa 2 km vor dem Startort Laubach. Dort musste ich von 60 km/h auf Null abbremsen, denn eine Wildsau stand urplötzlich hinter einer Kurve mitten auf der Fahrbahn, aber Gott sei Dank Wildsau wohlauf und Gerhard hellwach.

Das Wetter war perfekt, ein wenig bewölkt und 9 Grad.Mein erster Start für den LT Weisenheim konnte beginnen.

Es war ein sehr anspruchsvoller Trail mit jeder Menge Matsch, engen Single-Trails, incl. diverser in den Berg reingemauerter Stufen (falls man das so nennen kann), steilen Hängen und nettem Gefälle.

Eigentlich kann ich gar nicht in Worte fassen, welche unglaubliche Natur dort zu sehen war. Größtenteils ging es nur durch den Wald, aber es waren immer unterschiedliche Begebenheiten und neue Eindrücke.Auch wenn man es gewollt hätte, es war fast schier unmöglich überall zu laufen, gebremst durch Klettereinheiten und sehr enge Pfade mit Abgrund.

Bei ca. 19 KM kam die imposante Hängeseilbrücke “Geierlay“ diese durfte nur gehend überwunden werden und dies wurde auch vom zuständigen Ordnungsamt auf beiden Seiten überprüft (kein Scherz).

Natürlich gab es auch eine Menge Anstiege, die meisten bin ich jedoch gegangen, denn ich wollte sicher ankommen.

Insgesamt gab es 4 Verpflegungspunkte bei 15/30/49/55 Km. Unterwegs kam ich immer wieder mit einigen anderen Läufern ins Gespräch, dabei wurde viel gelacht und sich gegenseitig motiviert und gepusht.

Nach 8:24:30 erreichte ich das Ziel und  war glücklich den ersten Lauf für den LT Weisenheim am Berg gefinisht zu haben.

(Gerhard)

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zuhause, 20. August 2017

Ein Häuschen für den Pilz…

Los ging‘s wie an jedem Sonntagmorgen um Punkt halb zehn in WaB bei perfektem Laufwetter: trocken, 18 °C. Doch schon hier trennten sich unsere Wege: Steffi, Frank, Peter und Josef liefen über den Ungeheuersee und Kupferfelsen nach Höningen. Von dort über den Kieskautberg zum Rahnfelsen, Heidfelsen und über die Laurahütte zurück zum Ausgangspunkt.

Gabi und ich liefen runter nach Kleinkarlbach und gleich wieder hoch und durch das wunderschöne Neuleiningen, das sich an diesem Sonnentag wieder prächtig rausgeputzt präsentierte. Übers Feld unterhalb von Nackterhof am Waldrand entlang folgten wir dann durch den Wald dem Burgenwanderweg, der an dieser Stelle so herrlich verwunschen wirkt, weil der Weg ganz schmal sich durch ziemlich große Felsen führt. Rüber zur Burg Altleiningen durch den Ort zum Parkplatz Langenthal und über den Ungeheuersee zurück. Dort trafen wir die freundliche Truppe der radfahrenden Jungs vom Pfälzerwaldverein. Gerade fertig geworden mit ihrer Rast überholten sie uns gleich wieder.

Wir haben auf unserer Tour viele Pilze gesehen, die wir leider stehen lassen mussten. Am Ende aber fingen wir noch einen jungen Schusterpilz und einen Pfifferling. Da wir bis hierhin Gabis Behältnis mit leckeren Fruchtriegeln leer gegessen hatten, wanderten die Pilze kurzerhand in diese perfekte Unterkunft. Für ein ganzes Pilzgericht reicht es nicht. Scheibchenweise getrocknet wird daraus im Winter mit hoffentlich noch mehr Ausbeute in diesem Sommer ein leckeres Pilzragout.

Dieses war der zweite Streich unserer Vorbereitung auf den Frankfurtmarathon. Auch heute hatten wir noch „Luft“ nach oben. Sowohl was die Zeit als auch die Kilometer anbelangt: Gabi und ich hatten nach 3.14 Std. 21,3 km und 450 HM auf der Uhr, kamen aber „entspannt“ am Parkplatz in Weisenheim an. Haben also auch was unsere Kondition anbelangt noch „Luft“. Wir bleiben dran und waren beide der Meinung, wir hätten heute noch mehr gepackt. Die andere Gruppe ließ noch auf sich warten, denn sie hatten sich mit 35 km und fast 1000 HM in fast 5 Stunden Laufzeit mehr vorgenommen.

Schön war‘s!

Text Konny
Fotos Konny, Gabi, Josef, Frank und Peter

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zuhause, 13. August 2017

Ein respektabler Longjog

Wir haben alle so unsere Herbstziele, auf die wir uns zur Zeit vorbereiten.

Konny und ich wollen Frankfurt-Marathon laufen, deshalb führte uns unser langer Lauf heute erstmals raus in die Ebene, weil wir dort überwiegend Asphalt und Beton unter den Füssen haben. Unsere Muskulatur muß aufs Asphalttreten eingeschworen werden. Wir kürzten unsere Panoramarunde ab, kamen am Ende auf 25 km in 3:39 h - einige "Verpflegungsposten" inklusive, denn wir konnten zum Teil nicht an den dicken schwarzen Brom-Bären und teilweise schon süßen Weintrauben vorbei. Unterwegs trafen wir noch Volker und seine Frau Annette, die wandernd unterwegs waren und schon den Kaffee in Herxheim in der Nase hatten. Wir müssen an unserer Performance noch arbeiten, aber für den Anfang fanden wir uns schon ganz gut.

Peter und Frank trainieren und erkunden zur Zeit die Strecke für Peters Geburtstagslauf. Heute wollten sie 40 km laufen und es war klar, daß das nicht in 5 Stunden getan sein wird. Am Ende hatten sie fast 41 km in 6:16 h auf der Uhr. Zwischendurch besuchten sie unser heimliches Mitglied, den toten Mann und verpaßten ihm ein Buff, weil seine Snoopykappe seit Wochen abgängig ist.

Birgit, Gerhard und Gästin Steffi liefen mit den beiden zum Rahnfelsen und dann alleine zurück. Mit einem Schlenker am See vorbei kamen sie auf 21 km in 2:56 h.

Klaus wollte Peters und Franks Runde vom letzten Sonntag nachlaufen. Unser Senior brauchte für die 34 km 6:48 h - wir tracken ihn neuerdings, damit er nicht am Ende unterwegs verloren geht.

Text Gabi

Fotos Gabi

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Fotos Peter

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Fotos Frank

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Fotos Klaus

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Gondo, 05./06. August 2017

Auf ungewohntem Terrain

Erst zum zweiten Mal nach 2009 (Swiss alpine) zog es uns in die Alpen, um einen Bergmarathon zu laufen. Es sollte der Gondo Marathon im Wallis am Simplonpass sein. Hierbei handelt es sich um einen Doppelmarathon zum Gedenken an den 14.10.2000, als ein Erdrutsch das Dorf Gondo verschüttete. Insgesamt sind 84,4 km zu bewältigen. Samstags machte wir uns von Ried-Brig mit dem angebotenen Shuttle auf nach Gondo, um zu Beginn durch die imposante Gondoschlucht auf den Simplonpass zu laufen. Dort wartete dann noch der Aufstieg auf den Bistinenpass (2417 m ü.M.) auf uns. Das war nochmal ein harter Brocken. Danach ging es fast nur noch bergab über das Nanztal in die Saltinaschlucht. Dort durchquerten wir im Gedenken an die erste Austragung, als die Brücke über die Saltina weggerissen worden war, bei km 40 den Wildbach - gut gesichert durch Seile und die Feuerwehr. Von der Schlucht hinauf nach Ried-Brig ging es fast auf allen Vieren. Insgesamt hatten wir 2000 Höhenmeter in 07:45 h in den Beinen. Michael belohnte sich mit dem 4. Platz seiner Altersklasse und wurde bei der Siegerehrung gleich mit einem kleinen Käserad belohnt.

Den 2. Tag machte ich mich nur noch alleine auf den Weg nach Gondo zurück. Die 42,2 km wurden diesmal mit 2200 Höhenmetern garniert. Es ging  über den Schallberg und Rothwald wieder zum Simplonpass. Von dort den gleichen Weg wie gestern nur umgekehrt hinunter nach Gabi. Und hier folgte ein richtig heftiger Anstieg aufs Furggu. Das waren nur 3 km auf denen aber 700 Höhenmeter zu bewältigen waren! Danach liefen wir durch das Zwischbergental zurück nach Gondo. Insgesamt benötigte ich 15:33 h für den Doppelmarathon und erhielt als 3. meiner AK wie alle Teilnehmer einen Käse und dazu 2 Flaschen Wein aus dem Wallis. Wer die Natur und die Berge, sowie Trails liebt, dem sei dieser (nicht ganz günstige) Doppel-Bergmarathon unbedingt empfohlen!

Bevor wir noch ein paar Tage Urlaub machen, fuhren wir von Gondo die 89 km an den italienischen Ortasee. Dort liefen wir mit vielen Laufbekannten aus Italien, Österreich, Norwegen und Indien montags noch einen Marathon der 10er Serie. Danach nahmen wir das obligatorische Bad im See, was dann unseren Urlaub endgültig einläutete.

(Annette)

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